Schwimmen: 21. Sprintertage
Patricia Rutz setzt das Glanzlicht aus Sicht der SGS Münster

Münster -

Die SGS hat den Spitzenschwimmsport nach dem Lockdown zurück nach Münster gebracht. Das Hygienekonzept funktionierte bei den 21. Sprintertagen problemlos, der Gastgeber erhielt eine Menge Lob für die Ausrichtung.

Dienstag, 22.09.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 27.09.2020, 17:59 Uhr
Die Schwimmer fanden bei den 21. Sprintertagen
Die Schwimmer fanden bei den 21. Sprintertagen Foto: Wilfried Hiegemann

Es sind unerwartete sportliche Höchstleistungen, die in Zeiten besonderer Trainings- und Wettkampfbedingungen leistungssportliche Zeichen setzen und damit Engagement, Vertrauen und überdurchschnittlichen Organisationseinsatz belohnen. So geschehen durch die SGS-Schwimmerin Patricia Rutz .

Bei den unter einem strengen Hygieneschutzkonzept ausgerichteten 21. Sprintertagen in der Coburg war aufgrund des zuschauerfreien Sportbads die Stimme des Schiedsrichters Martin ­Doedt nicht zu überhören: Neuer deutscher Jahrgangsrekord über 50 Meter Freistil verkündete er, die 14 Jahre alte Bestmarke (Silke Lippok/27,39 Sekunden) unterbot die zwölfjährige Rutz um 22 Hundertstel.

Es war die herausragende von vielen sehr guten der SGS-Athleten. So überzeugten aus dem B-Kader Kuno Sanders (2:32,99 Minuten) und Kevin Kock (2:13,05) über 200 Meter Freistil sowie die Erfolge von Uhyun Nam. Seine Großmutter erlebte in Seoul per Livestream seine Siege und die Ehrung als punktbester Athlet mit.

Auch die Schwimmer des Leistungskaders mit ihrem neuen Trainer Markus Erth sortieren sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. „Unser Ziel, schneller als vor zwei Wochen in Gladbeck zu sein, ist allen problemlos gelungen. Im Hinblick auf die NRW-Meisterschaften und die DJM ein wichtiger Trainingserfolg“, sagte Erth. In Corona-Zeiten zählen bei diesen Wettkämpfen statt Qualifikationszeiten nur Top-Platzierungen, und hier sind seit dem Wochenende SGS-Schwimmer unter den startberechtigten Top 10 in Deutschland. Wie Maximilian Kassenbrock über 200 Meter Kraul und Lagen, Falk Lömke über 100 und 200 Meter Rücken und Lion Schürmann, der sich besonders stark über 100 und 200 Meter Schmetterling zeigte. Über die gleichen Strecken hat Janne Bodemer zur alten Form zurückgefunden.

Aber nicht nur, dass in Münster wieder schnell geschwommen wird und das Sportbad Coburg seinen ersten Deutschen Rekord in der Historie verzeichnet, zeige laut Hans-Martin Botz (Sportliche Leiter der SGS und Wettkampforganisator) starke Signalwirkungen. Es gab auch durchweg positive Reaktionen. Zahlreiche Dank-Mails gingen bei den Ausrichtern ein, in denen der reibungslose Ablauf gelobt wird.

„Diesen Dank geben wir gern an die Stadt Münster und die Schwimmmeister weiter, die in diesen unsteten Zeiten Vertrauen in uns setzen und diese Wettkampfausrichtung sowie das Training in der Coburg auf der 50-Meter-Bahn ermöglichen“, so Botz.

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