Volleyball: 3. Liga Männer
Große Erleichterung beim TSC Gievenbeck

Münster -

Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn hat der TSC Gievenbeck die erwünschte Kurs-Korrektur vorgenommen. Im Heimspiel gegen Tecklenburg gelang dem Team ein blitzsauberer 3:0-Erfolg. Die Rückkehr des Kapitäns war dabei ein Schlüssel zum Erfolg.

Sonntag, 27.09.2020, 19:18 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 17:57 Uhr
Moritz Lembeck und Tim Wahl (r.) im Doppelblock gegen Tecklenburgs Angreifer
Moritz Lembeck und Tim Wahl (r.) im Doppelblock gegen Tecklenburgs Angreifer Foto: Wilfried Hiegemann

Dieses Ergebnis war hilfreich für die Statistik und gut für das Selbstvertrauen: Mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:22) schickte Volleyball-Drittligist TSC Gievenbeck am Samstagabend die Tebu Volleys aus Tecklenburg auf die kurze Heimreise. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart gegen FCJ Köln (2:3) und die Rhein Sieg Volleys (0:3) tat der Erfolg besonders gut. „Je länger man auf den ersten Sieg wartet, desto mehr Fragen werfen sich auf. Jetzt ist die Sache erledigt, wir sind froh und zufrieden“, konstatierte der neue Trainer Michael Spratte .

Die junge Gievenbecker Mannschaft präsentierte sich im Vergleich mit dem ehemaligen Zweitligisten couragiert und konsequent. Sehr positiv wirkte sich die Rückkehr von Moritz Lembeck aus. Der zu Saisonbeginn erkrankte Zuspieler hielt die Fäden jeder Zeit in der Hand und tat der Mannschaft gut. Nach Spielende wurde Lembeck als wertvollster Spieler seines Teams ausgezeichnet. Im Dunstkreis des Regisseurs steigerten sich auch die Mitspieler. Lembeck-Vertreter Jonas Larisch kehrte auf die angestammte Libero-Position zurück und hatte mit einer starken Annahme-Quote ebenfalls große Anteile am Premierenerfolg. Im Außenangriff fand Lasse Böckmann viele Lücken im Tecklenburger Block, in der Mitte spielten Luca Brirup und Tim Wahl eine sehr solide Partie. Auch die eingewechselten Spieler fanden sich ohne Anlaufzeit zurecht. „Sie haben das Niveau direkt wieder hochgeschraubt“, freute sich Spratte. Tecklenburg war gewiss kein schwacher Gegner, Gievenbeck tat gut daran, nie lockerzulassen. „Wir haben es konsequent durch- und sauber zu Ende gespielt“, sagte Spratte. Nach 73 Netto-Minuten war der erste Dreier unter Dach und Fach.

Am kommenden Wochenende ist der TSC spielfrei, eine Woche später geht die Reise zu den Giesen Grizzlys. Die Niedersachsen sind noch ungeschlagen und Tabellenführer. Spratte sieht auch dort Chancen. „Dieser Sieg war sehr wertvoll. Außerdem sind wir jetzt komplett.“

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