Speckbrett: Bunte Liga in Münster
Nichts zu meckern im Premierenjahr

Münster -

Die Idee war gut, die Umsetzung noch besser. Die Bunte Speckbrettliga kann auf ein erfolgreiches Premierenjahr zurückblicken und hat sich innerhalb weniger Wochen einen Namen gemacht. Die Nachfrage wurde immer größer – so groß, dass es im kommenden Jahr bei der zweiten Auflage sogar eine zweite Staffel geben wird. Mehr Anerkennung geht kaum.

Dienstag, 29.09.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 04.10.2020, 11:42 Uhr
Die Sieger der ersten Bunten Speckbrettliga:
Die Sieger der ersten Bunten Speckbrettliga: Foto: Bunte Liga

Der Premierensieger ließ wenig Zweifel am Durchmarsch aufkommen. Nur eine Niederlage (gegen den „O-Town Ping-Pong-Club“) leisteten sich die „Re-Turn-Tables“ in der ersten Saison der Bunten Speckbrettliga. Damit holte sich das Team, das vor allem erfahrene Tischtennisspieler wie Mitorganisator Simon Voß, Johannes Strässer und Nils Killig oder die Burgsteinfurter Jörg Bäumer und Dennis Schneuing aufbot, Platz eins vor Verfolger „SK Lation“ und den „Hartplatz-Halunken“.

Die eher augenzwinkernden Mannschaftsnamen waren genauso sinnbildlich wie das faire Miteinander der acht teilnehmenden Crews. „Im Grunde haben die Gegner nach jedem Spiel noch länger zusammen am Platz gegessen, gequatscht und analysiert“, sagt Initiator Christian Buller , der mit „Brett Hart“ Sechster wurde. Im nächsten Jahr soll eine zweite Staffel hinzukommen, in der voraussichtlich auch die „Kotenbeis Globetrotters“ als Siebter und die „Bretterlinge“ als Achter teilnehmen werden. Das Oberhaus soll über Neuanmeldungen aufgefüllt werden, die Nachfrage wuchs zuletzt immer mehr.

Sunny Mondays “ 2021 mit zwei Teams

Die „Sunny Mondays“ vom TuS Hiltrup, die jeden Konkurrenten auf die schöne heimische Anlage mit vier Aschenplätzen einluden und über 20 verschiedene Akteure einsetzten, schicken 2021 ein zweites Team ins Rennen. Dann soll der Start schon im Mai erfolgen, was den Spielplan entzerrt. Coronabedingt ging es diesmal erst Ende Juni los.

Bei der lockeren Siegerehrung mit Abstand, die im Südpark über die Bühne ging, schickten fast alle Mannschaften Vertreter und Vertreterinnen. „Wir hatten schon zehn Spielerinnen im Einsatz, würden uns aber über noch mehr Frauen sehr freuen“, sagt Buller. An dem Abend setzte sich das „Nachspiel“, das es schon nach den meisten Partien gegeben hatte, nahtlos fort. Tenor aller: Die Liga ist eine runde und bunte Sache und hat Zukunft.

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