Fußball: Frauen-Westfalenliga
Wacker Mecklenbeck bleibt nach Sieg über BSV Ostbevern Spitze

Münster -

Das könnte eine denkwürdige Spielzeit werden aus Sicht der Fußballerinnen von Wacker Mecklenbeck. Nach dem 3:0 gegen den BSV Ostbevern grüßt das Team von Trainer Daniel Vedadi weiter von der Spitze in der Westfalenliga.

Sonntag, 18.10.2020, 19:56 Uhr aktualisiert: 23.10.2020, 18:25 Uhr
Entschlossen Richtung BSV-Tor: Kristin Dircks (r.) initiiert einen Wacker-Angriff beim 3:0-Erfolg über Ostbevern.
Entschlossen Richtung BSV-Tor: Kristin Dircks (r.) initiiert einen Wacker-Angriff beim 3:0-Erfolg über Ostbevern. Foto: Peter Leßmann

Wacker Mecklenbeck ist und bleibt in der Frauen-Westfalenliga das Maß aller Dinge. Durch den 3:0 (1:0)-Heimerfolg über den BSV Ostbevern , der immerhin als Sechster an die Egelshove gekommen war, grüßen die Veilchen weiterhin von der Tabellenspitze. Paula Funcke (59.) sowie Neele Kesse (72.) und Paula Weber (90.+4) sorgten für den vierten Saisonerfolg. Nach fünf Begegnungen ist Wacker ungeschlagen.

Es war eine gelungene Abschiedsvorstellung für Britta Stein. Denn die Innenverteidigerin, die es nach Köln verschlägt, absolvierte ihr letztes Heimspiel für Wacker. Kein Wunder, dass der Trainer entsprechend zufrieden war. „Der Sieg war total verdient, die Tore waren nur eine Frage der Zeit“, bilanzierte Daniel Vedadi die dritte Heimpartie. In der war der erste Durchgang von Zweikämpfen geprägt. Ganz ohne Wacker-Chancen blieb die Hälfte allerdings nicht, noch aber ohne Tore. „Was vor der Pause noch nicht klappen wollte, gelang aber nach Wiederbeginn“, so der Coach. Auch weil sein Team nun etwas initiativer agierte, den Aufbau der Gäste früh und wirkungsvoll störte.

Gleichzeitig ließ der Tabellenführer am frühen Sonntagnachmittag keine nennenswerten Aktionen der Gäste zu. Torhüterin Lena Claußen wurde über die gesamte Distanz nicht einmal ernsthaft geprüft. Sie konnte vielmehr entspannt mit ansehen, dass mit der 2:0-Führung eine Vorentscheidung gefallen war. Die nun immer physischer werdende Gangart des BSV Ostbevern, die Vedadi als „grenzwertig“ einstufte, blieb ebenfalls ohne Folgen.

Wacker: Claußen – Theobald, Stein, Selle, Bezhaev (73. Symalla) – Zinn (66. Weber), Große-Scharmann (75. Haack) – Dircks, Geldschläger, Funcke – Kesse (81. Block)

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