Fußball: Kreisliga A
TSV Handorf stimmt sich auf das Topspiel ein

Münster -

Der TSV Handorf ist auf den Geschmack gekommen. Spätestens nach dem 7:0-Schützenfest in Everswinkel rückt das Topspiel in den Fokus. Allerdings lauert zuvor noch ein Stolperstein. Die aktuelle Verletztenmisere ist allerdings keiner.

Montag, 19.10.2020, 17:50 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 20:04 Uhr
Altes Trikot, bewährte Qualität: Fabian Gerick (l.), hier noch in den FCG-Farben, erzielte beim 7:0 sein fünftes Saisontor für den TSV.
Altes Trikot, bewährte Qualität: Fabian Gerick (l.), hier noch in den FCG-Farben, erzielte beim 7:0 sein fünftes Saisontor für den TSV. Foto: wh

Die Vorfreude in Handorf wächst von Spieltag zu Spieltag. Vieles deutet darauf hin, dass im übernächsten (Heim-)Spiel die Toppartie gegen den VfL Sassenberg wartet. Noch und nach dem 7:0-Erfolg beim SC DJK Everswinkel hat der TSV (19 Punkte) in der Staffel A 1 die Nase vorne, der VfL (18) aber eine Partie in der Hinterhand. Beide Abwehrreihen – die des TSV und des VfL – haben erst ganz drei Gegentreffer zulassen müssen, was für weitere Vorfreude auf guten Fußball zulässt. Allerdings darf die zuvor noch wartende Partie gegen den SC Münster 08 II nicht zum Stolperstein werden.

Wofür in erster Linie die Offensive sorgen soll. Allein 16 der 27 erzielten Treffer des torhungrigen TSV gehen dabei auf das Konto von Malte Stoffers (sechs), Fabian Gerick und Torben Redbrake (je fünf). Die beiden Letztgenannten trugen sich auch beim Kantersieg im Vitusdorf in die Torschützenliste ein, Stoffers nicht – er fehlte! Und das schon seit zwei Wochen, als er sich in Beelen einen Bänderriss zuzog. „Das ehrgeizige Ziel ist, dass er gegen Sassenberg zurückkehrt, Denn auf das Spiel haben alle Bock“, verrät Trainer Christian Hölker. Aber ungeachtet dessen steckt sein Team – beinahe unbemerkt – Ausfälle weg. Am vergangenen Sonntag fehlten nicht weniger als zehn Akteure, sodass Matthias Bunzel reaktiviert werden musste. In Handorf scheint sich auszuzahlen, dass der TSV im Vorjahr auf eine Eingewöhnungsphase setzte, Abläufe – ungeachtet der Personen – passen.

Wacker lässt erste Federn

Nach wie vor vielversprechend läuft und passt es auch bei Wacker Mecklenbeck in der A 2, wenngleich die bislang makellose Bilanz der „Veilchen“ mit dem nicht erwarteten 2:2 beim TuS Hiltrup II erste Schrammen bekam. Da die Warendorfer SU den TuS Ascheberg mit 12:0 abfertigte und ihre Tordifferenz nachhaltig aufpolierte, lauert Wacker nun punktgleich auf Rang zwei.

Ortsrivale FC bejubelte beim 1:2 gegen den VfL Wolbeck II immerhin das dritte Saisontor. Zum ersten Zähler hat es für das Schlusslicht auch im sechsten Anlauf noch nicht gereicht.

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