Fußball: Kreisliga
Winterpause muss nicht bis März andauern

Münster -

Wie geht es weiter? – Und wann? Im Fußball machen einige Szenarien die Runde. Auch der Kreisvorstand um Norbert Krevert spielt einige Alternativen durch. Theoretisch. Eine Variante rückt dabei immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses, erscheint denkbar. Es geht um die Winterpause.

Montag, 02.11.2020, 17:42 Uhr
Machen Fußball auch in den ungemütlichen Monaten und damit eine verkürzte Winterpause möglich: Kunstrasenplätze wie beim TuS Saxonia in Münster.
Machen Fußball auch in den ungemütlichen Monaten und damit eine verkürzte Winterpause möglich: Kunstrasenplätze wie beim TuS Saxonia in Münster. Foto: Heimspiel/Renger

Vorbereitung ist alles! Auch im und für den Kreis Münster. Die Fußballer befinden sich zwar in keiner Sommer- oder Winter-, wohl aber in einer erneuten Spielpause. Und für deren Ende will man gewappnet sein. „Wir müssen flexibel denken, keine Idee ist vom Tisch“, versichert der Vorsitzende Norbert Krevert , der mit Helmut Thihatmar und Kollegen im Vorstand alle mögliche Szenarien durchspielt. Rein theoretisch.

Dabei ist eine Wiederaufnahme auf Kreisebene bis zum Jahresende eher unwahrscheinlich. Im November sind die Spieltage neun bis elf zunächst abgesetzt, der 6. und 13. Dezember sind anschließend noch für Partien in diesem Jahr terminiert. Da allerdings die neue Verordnung bis zum 30. November gilt und den Vereinen 14 Tage eingeräumt werden müssen, könnte es knapp werden. Frühzeitig das Spieljahr abgepfiffen wird jedoch nicht. „Ich glaube zwar nicht, dass ab Mitte November wieder trainiert werden darf. Und Training wäre für alle ein Anfang. Aber noch rufen wir die Winterpause nicht aus“, will sich Krevert die Aussicht nicht verbauen, zwei oder drei Spiele – wenn möglich – zu absolvieren. Er sagt aber auch: „Es stellt sich für mich aber die Frage der Sinnhaftigkeit, für ein Spiel drei Wochen alles aufzureißen.“

Wir würden nicht auf den Rahmenspielplan bestehen.

Norbert Krevert, Vorsitzender des Kreises Münster

Nicht wenig spricht für eine Verkürzung der Winterpause. „Wozu sollten wir warten?“, fragt auch Krevert für den Fall, dass ab Januar wieder gespielt werden darf: „Wir würden dann sicher nicht auf den Rahmenspielplan bestehen.“ Erst für den 14. März 2021 ist bislang der nächste, der 14. Spieltag angesetzt. Vorverlegung denkbar: „Wir würde nicht drängen. Aber ich bin mir der Zustimmung der Vereine sicher.“ Extreme Witterungseinflüsse sucht man in den vergangenen Jahren zudem vergeblich. Vor allen Dingen aber schaffen Kunstrasenplätze längst die Möglichkeit der Dauernutzung. Lediglich in Sprakel, beim ESV Münster und beim SC Nienberge fehlt das künstliche Grün. Gastauftritte in der Nachbarschaft wären ein probates Mittel. „Das würden wir hinbekommen“, so Krevert.

Im Moment heißt es abwarten, abwägen und durchspielen.

Norbert Krevert

Schließlich zählt jedes Spiel. Auch um zunächst die 50 Prozent zu erreichen, nach denen die Saison im Falle eines Abbruchs gewertet werden könnte. Nur ohne komplette Hinrunde würde die Spielzeit annulliert. Aber daran denkt auch Krevert noch nicht: „Im Moment heißt es abwarten, abwägen und durchspielen.“ Man will schließlich vorbereitet sein.

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