Rudern: Trockentest und Freiluftprüfung
Floyd Benedikter schnell im Boot und auf dem Ergo

Münster -

Eine „Sechs“ im Test: Dafür gab es vom Trainer eine glatte eins. Floyd Benedikter vom RV Münster verpasste bei der Formüberprüfung des DRV-Kaders um vier Zehntelsekunden die „magische“ Sechs-Minuten-Marke. Auch die Clubkollegen kamen auf dem Ergometer bestens voran.

Montag, 30.11.2020, 17:14 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 15:41 Uhr
Gute Aussichten auch für John Heithoff auf dem Ergometer
Gute Aussichten auch für John Heithoff auf dem Ergometer

Selbst im Nachwuchsbereich der Ruderer hat die „sechs“ ihren Schrecken längst verloren. In der gymnasialen Oberstufe hat das Punktesystem längst die Notenskala abgelöst – und „ungenügend“ war ohnehin für die Aktiven des RV Münster nie ein Thema. Dennoch ging es am Wochenende beim Ranglistenvergleich der besten deutschen U-23- und U-19-Ruderer darum, die „sechs“ zu knacken. Auf dem Ergometer ist die Sechsminuten-Schranke das Gegenstück zur Zehn-Sekunden-Marke der 100-Meter-Sprinter – wer in die Nähe kommt oder sie gar knackt, der ist ganz weit vorn dabei. Floyd Benedikter fehlten am Samstag in Dortmund noch ganze vier Zehntelsekunden zur „magischen“ Grenze. Immerhin bedeuteten die 6:00,4 Minuten des RVM-Ahleten ebenso eine neue persönliche Bestzeit, wie die 6:03,1 Minuten von Sönke Kruse . Gleichzeitig stoppten auch die Teamkollegen im Bootshaus in Münster ihre Zeiten: Überragend der Auftritt von Aaron Schlüter (6:05), persönliche Bestzeit erzielte Leonard Bührke (6:13).

Top-Resultat auch auf dem Wasser

Tags drauf waren die Münsteraner am Stützpunkt Dortmund dann auch auf dem Wasser unterwegs. Benedikter lieferte mit seinem Mindener Kollegen Leon Schandel die Bestzeit, Kruse (mit Paul Dahrmann) brauchte 16 Sekunden länger. Mehr Rückstand als erhofft sammelte John Heithoff (mit Richard Aurich aus Leipzig) ein.

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