Reiten: Dressur-Weltcup
Langehanenberg Dritte hinter Werth und von Bredow-Werndl

Salzburg -

Helen Langehanenberg und Annabelle vom RV St. Georg Münster haben einen starken Auftritt beim Dressur-Weltcup in Salzburg hingelegt. Das Duo landete auf Platz drei und musste nur echten Größen der Szene den Vortritt lassen.

Sonntag, 24.01.2021, 16:58 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 09:44 Uhr
Helen Langehanenberg auf Annabelle
Helen Langehanenberg auf Annabelle Foto: Jürgen Peperhowe

Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth hat sich auf der zweiten Station der Westeuropa-Liga im Dressur-Weltcup in Salzburg geschlagen geben müssen. In der Kür belegte die 51 Jahre alte Ausnahme-Reiterin aus Rheinberg am Sonntag auf Weihegold hinter ihrer Teamkollegin Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen mit Dalera Rang zwei. Noch am Tag zuvor hatte Werth im Grand Prix vor von Bredow-Werndl gelegen. Helen Langehanenberg vom RV St. Georg Münster auf Annabelle und Team-Olympiasiegerin Dorothee Schneider aus Framersheim mit Faustus machten als Dritte und Vierte den deutschen Vierfach-Erfolg in der mit 50 000 Euro dotierten Prüfung perfekt. Das Turnier, das im Dezember wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden war, fand ohne Zuschauer statt.

Für Langehanenberg und Annabelle, seit September im Olympia-Kader, scheint Salzburg ein gutes Pflaster zu sein. Schon im Dezember 2019 hatte das Paar einen persönlichen Kür-Bestwert (78,150 Prozent) aufgestellt, den sie nun am selben Ort hochschraubten. 81,340 Prozent gab es für den schwung- und kraftvollen Auftritt, bei dem die 13-jährige Stute an ihre Leistung vom Samstag anknüpfte. Bereits im Grand Prix hatte das Duo überzeugt, mit den 74,457 Prozent und Rang fünf zeigte sich Langehanenberg „super zufrieden“.

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