Fußball: Kreisliga A
Die meisten Teams setzen auf Beständigkeit oder sogar Dauerbrenner

Münster -

Die allermeisten A-Ligisten aus Münster haben die Besetzung auf der Trainerbank für die neue Saison schon geregelt. In den meisten Fällen ist Kontinuität Trumpf, die zweiten Mannschaften von Westfalia Kinderhaus und VfL Wolbeck gehen sogar zum sechsten Mal mit demselben Coach in die Spielzeit.

Dienstag, 02.02.2021, 14:52 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 18:06 Uhr
Michael Füstmann macht in Gievenbeck weiter.
Michael Füstmann macht in Gievenbeck weiter.

Der Spielbetrieb ruht, die Aktivitäten im Umfeld keineswegs. Da macht auch die Kreisliga A keine Ausnahme. Vielmehr nutzen die Vereine die Zeit, um die Weichen zu stellen. Was das kickende Personal, aber auch die Führung anbelangt. Mit Blick auf die einzelnen Vertreter fehlen nur noch wenige Antworten auf die Trainerfrage für 2021/22. Zwei Coaches entwickeln sich zu Dauerbrennern.

  • Kreisliga A1: Kein Handlungsbedarf herrscht beim TSV Handorf. Bereits vor der laufenden Saison wurde mit Weitsicht eine zweijährige Zusammenarbeit mit Christian Hölker beschlossen. Zumindest zur Hälfte geht es am Kanal in bewährter Form weiter. Dort beim SC Münster 08 II gehört Fabian Stiller auch in der kommende Spielzeit zum Trainergespann. Dann aber mit Jens Dietrich als neuem Partner, der aus dem Stab der ersten Mannschaft zum A-Liga-Bereich stößt.
  • Kreisliga A 2: Der sportliche Erfolg liefert bei Wacker Mecklenbeck wohl das stichhaltigste Argument. Noch ohne Niederlage verlängern die Veilchen und Costa Fetsch die Zusammenarbeit. Auch beim TuS Hiltrup II spricht der Saisonverlauf für eine Verlängerung. Noch aber ist die mit Manfred Theile nicht erfolgt. Auf Zugabe stehen die Zeichen ebenfalls bei zwei Zweitvertretungen. So setzt die Reserve von BW Aasee ebenso weiter auf Björn Hartmann und Felix Schatz wie der  VfL Wolbeck  auf Jörg Eichholt. Der macht 2021/22 das halbe Dutzend voll, geht in sein sechstes Amtsjahr. Unterstützt dann von Marvin Deckert als (spielendem) Co-Trainer. Offen ist die Zukunft beim 1. FC Mecklenbeck und Coach Kadir Incekulak.
  • Kreisliga A 3: Ivo Kolobaric nähert sich dem Thema gewohnt humorvoll. „Sie haben mich noch nicht entlassen“, entgegnet der gebürtige Kroate auf die Frage nach seiner Zukunft. Sachlich betrachtet liegt die weiter beim SV Mauritz. „Klar, wir werden zusammen weitermachen.“ Was nicht für Daniel Hirschfeld gilt. Er beendet seine Tätigkeit beim TuS Saxonia. Ein Wechsel steht auch beim BSV Roxel II an. Christian Hester räumt seinen Stuhl. Die alleinige Cheftrainer-Rolle übernimmt Bernd Westbeld, der aktuell Hester zur Seite steht. Ein Dauerbrenner hat auch bei Westfalia Kinderhaus II das Sagen. Denn Stefan Kloer geht in Münsters Norden ins sechste Jahr. Wenngleich der Vollzug noch nicht gemeldet wird. „Aber ich habe mich mit meinem Co-Trainer Lino Deitmer darauf verständigt, dass wir weitermachen“, sagt Kloer. Die Mannschaft wurde schon informiert. Ein abschließendes Gespräch zwischen dem FC Münster 05 und Roland Böckmann steht in diesen Tagen noch an. Wobei der Coach „grundsätzlich von einer weiteren Zusammenarbeit“ ausgeht. Es wäre bereits Saison Nummer fünf. Gerrit Rolwes geht beim SC Nienberge in sein zweites Jahr. Das wurde am Wochenende beim Schlusslicht besiegelt. Ein Wechsel steht bei Eintracht Münster an. Ungeachtet der strukturelle Veränderungen – von derzeit vier sollen nur noch drei Seniorenteams bleiben. Sebastian Klute scheidet aus. Für ihn rückt der bisherige Co-Trainer Aljoscha Beuse auf. Beim 1. FC Gievenbeck II ist die Fortsetzung seit Dienstag beschlossene Sache. „Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern. So haben wir uns das vorgestellt“, gesteht Carsten Becker. Deshalb machte der Sportliche Leiter die Verlängerung mit Michael Füstmann auch aktenkundig. Max Dornseiff, der wieder aktiv ins Geschehen eingreift, steht ihm als spielender Co-Trainer zur Seite. Yannick Wiesner bleibt zudem Teammanager.
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