Fußball: Testspiel
Preußen verlieren 1:2 in Duisburg, sammeln aber wichtige Praxis

Münster -

Eine ordentliche Vorstellung bei besten Bedingungen lieferten die Preußen im Test bei Drittligist MSV Duisburg ab. Die 1:2 (1:1)-Niederlage fiel weniger ins Gewicht, zumal 22 Profis die dringend benötigte Spielpraxis erhielten.

Sonntag, 21.02.2021, 12:54 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 14:40 Uhr
SCP-Torschütze Jules Schwadorf (r.) bedrängt Duisburgs Conor Krempicki.
SCP-Torschütze Jules Schwadorf (r.) bedrängt Duisburgs Conor Krempicki. Foto: Sebastian Sanders

Drei Wochen Spielpause sind dann doch heftig, also trat Preußen Münster am Sonntagmorgen beim MSV Duisburg kurzfristig zum Test an. Das Ergebnis – 1:2 (1:1) – hatte nur eine untergeordnete Rolle gegen die Meidericher, die seit Kurzem vom ehemaligen SCP-Coach Pavel Dotchev trainiert werden.

Der aktuelle Adler-Trainer, Sascha Hildmann, war happy über die Rückkehr in eine Art Rhythmus. „Wir sind sehr dankbar für diese Partie und sind jetzt gut vorbereitet für die vielen englischen Wochen. Der Gegner war anspruchsvoll, hatte noch mal ein anderes Niveau. Diese Erfahrung wird unseren Jungen helfen.“

 

Der SCP lief mit zwei kleinen Änderungen im Vergleich zu den jüngsten Ligaspielen auf. Jules Schwadorf begann vorne links anstelle von Joel Grodowski, Joshua Holtby ersetzte im Dreiermittelfeld Okan Erdogan , wodurch Dennis Daube ins Zentrum rückte. Die Zebras hingegen, die am Samstag noch das wichtige Drittliga-Kellerduell gegen die SpVgg Unterhaching 2:1 gewonnen hatten, setzten wie abgesprochen auf die zweite Reihe.

Sie gingen nach 13 Minuten durch Leroy Mickels in Front, der den Ball aus 16 Metern unter die Latte jagte, von wo er ins Tor fiel. Doch der Gast versteckte sich keineswegs und hatte durch den Pfostentreffer von Gerrit Wegkamp (17.) beinahe direkt die passende Antwort parat. Den Ausgleich erzielte dann kurz vor der Pause Jules Schwadorf nach einer Holtby-Ecke (40.). Per Kopf wohlgemerkt, nicht selbstverständlich für den 28-Jährigen, der nun nicht zu den Hünen im Kader zählt.

Nach der Pause gab es nur noch wenige Strafraumszenen. Justin Möbius, der wie zehn Kollegen nach genau einer Stunde ins Spiel gekommen war, traf aus 16 Metern ins Netz, doch Joel Grodowski hatte im Sichtfeld und Abseits gestanden, sodass das Tor nicht zählte (64.). In Führung ging dann wieder der Gastgeber. David Tomic zirkelte einen Freistoß sehenswert ins Netz (78.).

Nicht zum Zuge kamen aus dem 25-köpfigen Kader einzig Lukas Frenkert, Ousman Touray und William Møller.SCP: Schulze Niehues (60. Dedovic) – Schauerte (60. Przondziono), Scherder (60. van Eijma), Hoffmeier (60. Borgmann), Heidemann (60. Klann) – Remberg (60. Mekonnen), Daube (60. Erdogan), Holtby (60. Möbius) – Langlitz (60. Atilgan), Wegkamp (60. Zahn), Schwadorf (60. Grodowski)

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