Lebensbedrohliche Pferdeseuche
Münsters Reiter blicken wegen Herpes-Virus bei Tieren sorgenvoll nach Spanien

Münster -

Die Nachrichten und Bilder, die die Reitsport-Welt aus Valencia erreichen, sind erschreckend und beängstigend. Ein hoch infektiöses Herpes-Virus ist der Grund, und die lebensgefährliche Pferdeseuche bereitet auch der Pferderegion Münsterland große Sorgen – zumal einige Reiter aus Münster und Umgebung in Spanien bei Turnierserien waren oder es wie Karin Ernsting und Jens Baackmann noch sind. Von Henner Henning
Dienstag, 02.03.2021, 17:50 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021, 17:50 Uhr
Auch Anlagen in Münster sind abgeriegelt.
Auch Anlagen in Münster sind abgeriegelt. Foto: dpa
Das Münsterland ist Pferdeland. Das gilt schon seit jeher, die ländliche Reiterei, der Spitzensport und die Zucht gehen hier einher. Und so blickt die Region auch besorgt in die Reitsport-Welt, in der gerade der Ausbruch des Herpes-Virus EHV-1 für große Angst sorgt. In Valencia trat der Erreger bei einer mehrwöchigen Großveranstaltung auf, vier Pferde – darunter drei aus deutschen Turnierställen – sind dort bereits gestorben, knapp 100 zeigten Symptome. „Ich habe mit Schrecken davon gehört, das ist besorgniserregend“, sagt Hendrik Snoek, Präsident des Westfälischen Reitervereins. Am Dienstag stand er in Kontakt mit seinem Bereiter auf Gut Berl, Gerrit Nieberg, und dessen Bruder Max (RV St. Hubertus Wolbeck), die ebenfalls in Spanien mit mehreren Pferden unterwegs waren. In Vejer de la Frontera, gut 800 Kilometer westlich von Valencia entfernt.
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