Aktion „Münster zum Mond“
Vom Langläufer bis zum Rollstuhlfahrer – und manchmal sogar rückwärts

Münster -

Weltumrundung? Da geht noch mehr: 371 521 Kilometer haben sich die Organisatoren von „Münster zum Mond“ als Ziel gesteckt, 50 000 waren Freitag fast schon erreicht. Teilnehmer können radeln, skaten oder laufen – gerne auch auf Skiern oder rückwärts – so wie Markus Jürgens.

Freitag, 05.03.2021, 18:16 Uhr aktualisiert: 06.03.2021, 21:46 Uhr
Markus Jürgens läuft mit „Münster zum Mond“: Auch mal rückwärts, wie hier beim Münster-Marathon 2019.
Markus Jürgens läuft mit „Münster zum Mond“: Auch mal rückwärts, wie hier beim Münster-Marathon 2019.

Nachdem „Münster um die Welt“ so erfolgreich war, hatte sich das Team des Hochschulsports von Uni und FH im Februar ein neues Ziel gesteckt: den Mond. Seit Anfang Februar läuft, fährt und skatet „Münster zum Mond“, die Zielstrecke sind 371 521 Kilometer – genau so weit war die Erde zum Start des Projekts am 6. Februar vom Mond entfernt. Fast 50 000 Kilometer sind inzwischen erreicht.

„Als ich zum ersten Mal von der Aktion gehört habe, habe ich ehrlich gesagt gedacht, die sind bekloppt, das schafft man nie“, sagt Markus Jürgens , Uni-Professor, (Rückwärts-)Läufer und Rennradfahrer. „Mittlerweile bin ich überzeugt. Man merkt auch, dass immer mehr Menschen motiviert werden mitzumachen.“ Weil es eine ziemlich ambitionierte Strecke ist und jeder mitmachen soll, kann man nicht nur zu Fuß teilnehmen. „Als so viel Schnee lag, hatten wir auch Langläufer, wir haben auch einige Rollstuhlfahrer dabei“, erklärt Organisator Jan-Philipp Müller vom Hochschulsport.

Spendensammlung für Studierenden-Notfonds

„Das finde ich an der Aktion am schönsten, dass es keine reine Laufaktion ist, sondern eine für jede Bewegungsart“, sagt Jürgens. Die Aktion hat auch einen ernsten Hintergrund: Sie soll Spenden für den Notfonds der Studierenden in Münster sammeln. Gleichzeitig soll sie Menschen motivieren, sich mehr sportlich zu betätigen. „Der Vorteil ist, dass man sich schon das eine oder andere Mal mehr aufrafft, einen Spaziergang macht oder mal das Rad nimmt“, sagt „der Rückwärtsläufer. Spazieren und Laufen seien ohnehin derzeit im Trend. „Viele sind auch durch Corona zum Laufsport gekommen und haben jetzt eine Herausforderung gesucht“, sagt er.

 

 

 

 

 

 

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