Fußball-Serie: Zehn Jahre nach dem Aufstieg
Glanzlicht einer turbulenten Dekade für langjährigen Preußen-Präsident de Angelis

Münster -

Als Preußen Münster im Mai 2011 in die 3. Liga aufstieg, stand auch Dr. Marco de Angelis im Rampenlicht. Er sonnte sich in Erfolgen, doch nicht immer war es für den Präsidenten des Adlerclubs leicht. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit mussten er und seine Mitstreiter einen Rückschlag verdauen. Umso größer war die Freude über die Meisterschaft. Ein Riesenschritt gelang am 29. April vor zehn Jahren in Elversberg. Von Alexander Heflik
Donnerstag, 29.04.2021, 08:41 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.04.2021, 08:41 Uhr
Geschafft, Aufstieg in die 3. Liga: Ehrenratsvorsitzender Hannes Pfeiffer (links) und Marco de Angelis jubeln.
Geschafft, Aufstieg in die 3. Liga: Ehrenratsvorsitzender Hannes Pfeiffer (links) und Marco de Angelis jubeln. Foto: Jürgen Peperhowe
Es sind die raren Momente, in denen alles von einem abfällt. Marco de Angelis steht auf der Terrasse des Café Uferlos, sein Blick geht über den Aasee zwischen den Weiden hindurch. Er hat Wort gehalten, dem Verein gegenüber und sich selbst gegenüber. Der Mai im Jahr 2011 wird zu einer einzigen Partysause, die Preußen feiern sich, der Aufstieg in die 3. Liga ist perfekt. Im Hintergrund wummert Partymusik, alle sind da, Spieler, Trainer, Funktionäre, Unterstützer. Marco de Angelis zieht an der dicken Zigarre. Kein Mensch weiß, warum das ein Zeichen für ein Siegerfest sein soll, aber er und sein Freund Hannes Pfeifer tun es trotzdem. Denn es ist der Augenblick des Siegers, des Gewinners, des Aufsteigers. Darauf hat „MdA“ sechs Jahre lang warten müssen. Genau in diesem Moment ist er mit sich und der Welt im Reinen. Der perfekte Moment. Münster, Preußen, der Aasee, Aufstieg. So perfekt. Der Wirtschaftsjurist aus Münster erlebt eine Dekade als Präsident des Clubs, die es in sich hat. „Die Frage, ob ich aufhöre, hat sich mir keine Sekunde gestellt. Für mich gab es nur die Möglichkeit, mit voller Kraft weiterzumachen. Das hat Kraft und Körner gekostet“, blickt er heute zurück.
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