Volleyball: Bundesliga Frauen
Nationalspielerin Linda Bock verlässt den USC

Münster -

Der USC Münster muss in der kommenden Saison auf eine absolute Leistungsträgerin verzichten. Linda Bock wird die Unabhängigen verlassen und sich dem deutschen Meister Dresdner SC anschließen. Dabei macht die Nationalspielerin Gebrauch von einer Ausstiegsklausel, die sie sich im Frühjahr 2020 in ihren Zwei-Jahres-Vertrag hatte schreiben lassen. Ein Nachgeschmack aber bleibt nicht.

Donnerstag, 29.04.2021, 12:06 Uhr aktualisiert: 29.04.2021, 15:05 Uhr
Linda Bock
Linda Bock Foto: Jürgen Peperhowe

Schon seit geraumer Zeit geisterte das Gerücht durch die Volleyball-Bundesliga, dass Linda Bock den USC Münster verlassen werde. Nun ist aus diesem Gerücht Gewissheit geworden: Die Unabhängigen bestätigten am Donnerstagmorgen den Weggang der Nationallibera, die von ihrer im eigentlich bis 2022 geltenden Vertrag eingebauten Ausstiegsklausel Gebrauch machte. Die 20-Jährige zieht es zum deutschen Meister Dresdner SC , beim dem sie einen Zwei-Jahresvertrag unterschrieb.

„Ich freue mich riesig, die Chance bekommen zu haben, für einen Topclub wie Dresden spielen zu dürfen“, sagt Bock.
„Dass wir Linda gerne weiter in unseren Reihen gesehen hätten, ist sonnenklar. Sie hat, in welcher Rolle auch immer, bei uns alles gegeben“, sagt Münsters Sportlicher Leiter Ralph Bergmann, der in der vergangenen Saison als Interimstrainer mit Bock arbeitete und sie als vorbildliche, charakterstarke Spielerin schätzen gelernt hat. „Ihre Qualität in Annahme und Abwehr und ihre positive Energie auf dem Feld tun jeder Mannschaft gut.“ Ihren Wechselwunsch habe Bock „zeitig, offen und ehrlich“ kommuniziert. „Das lief hoch professionell ab.“ Ein Nachgeschmack bleibt nicht, zudem wird ihr Abgang mit einer niedrigen fünfstelligen Summe entschädigt.

Als Nachfolgerin von Bock, die im Sommer 2018 vom Zweitligisten Borken kam, steht Erika Kildau in den Startlöchern. Die 18-Jährige, die gerade ihr Abitur am Pascal-Gymnasium macht, und der Verein haben sich nach einem ersten abgelehnten Angebot deutlich angenähert. Eine Einigung steht bevor.

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