Fußball:Regionalliga West
Preußen Münster und die Ruhe vor dem finalen Sturm

Münster -

Preußen Münster nutzt die gut dreiwöchige Spielpause, um sich gewissenhaft und intensiv auf den Saison-Endspurt vorzubereiten. In dem warten in der Regionalliga und im Westfalenpokal mindestens noch acht Partien in 24 Tagen auf die Adlerträger – ein knackiges Programm, in dem es auch um die Frisur von Trainer Sascha Hildmann geht.

Freitag, 30.04.2021, 16:02 Uhr aktualisiert: 30.04.2021, 21:17 Uhr
Fast immer mit Mütze: SCP-Coach Sascha Hildmann
Fast immer mit Mütze: SCP-Coach Sascha Hildmann Foto: Jürgen Peperhowe

Die Mähne wächst und wächst. In diesem Jahr war Preußen-Trainer Sascha Hildmann noch nicht beim Friseur. Dorthin will er erst wieder gehen, wenn sein Team verliert. Acht oder neun „Chancen“ gibt es bis zur Sommerpause noch. Siebenmal Regionalliga, ein- oder zweimal Westfalenpokal . Unabhängig vom Haarschnitt hofft der 49-Jährige, dessen Team ein Mammutprogramm mit bis zu acht Partien zwischen dem 5. und 29. Mai erwartet, auf eine Fortsetzung des Trends. „Zu meinem Wort und der Frisur stehe ich. Aber wir haben ja auch noch ein bisschen was vor. Ich will den Pott gewinnen.“

Am 19. Mai geht es zum Sieger der Partie SC Wiedenbrück gegen SC Verl , zehn Tage später stünde das Endspiel an. Den „Tag der Amateure“, den der DFB mit den Finals aller 21 Landesverbänden veranstaltet, „ist eine richtig coole Nummer“, so der Pfälzer. Er kennt ihn aus seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern. Auch wenn der SCP das DFB-Pokal-Ticket bis dahin womöglich schon über die Liga sicher hat.

Mittwoch gegen Lippstadt

Dreieinhalb Wochen unfreiwillige Atempause aufgrund von Corona-Fällen bei den Gegnern enden nächste Woche Mittwoch gegen den SV Lippstadt. Es ist die zweite lange Auszeit in der Rückrunde, die erste im Februar war auf Schneefälle und unbespielbare Plätze zurückzuführen.

Die Zerstückelung nimmt Hildmann aber gelassen. „Ideal ist es nicht, aber wir haben eh keinen Einfluss.“ Bis auf Jules Schwadorf (muskuläre Probleme) kann er derzeit mit dem vollständigen Kader arbeiten. „Wir haben wirklich sehr fleißig trainiert, spielerische Elemente eingestreut, Wettkämpfe veranstaltet“, erzählt der Coach. Das Wochenende ist dafür nun frei. Wie alle Spieler sieht auch der Pfälzer die bis zu vier englischen Wochen nicht mehr so kritisch, zumal die physischen Basics stehen. „Klar, alle wollen immer spielen. Ein bisschen was werden wir auch probieren. Aber bei der Aufstellung zählt das Leistungsprinzip.“

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