Fußball: Westfalenliga
Westfalia Kinderhaus schlägt bei Ex-Preuße Wassey zu

Münster -

Eine große Nummer hat sich Westfalia Kinderhaus gesichert. Massih Wassey, erprobt in 29 Dritt- und über 200 Regionalliga-Spielen schließt sich dem Westfalenligisten an. Ausschlaggebend war, dass der Verein dem Mittelfeld-Akteur eine berufliche Aussicht geben konnte.

Mittwoch, 05.05.2021, 08:40 Uhr
Das Trikot der SF Lotte trug Massih Wassey nur selten. Nun zieht er weiter nach Kinderhaus.
Das Trikot der SF Lotte trug Massih Wassey nur selten. Nun zieht er weiter nach Kinderhaus. Foto: Noah Wedel via www.imago-images.de

Westfalia Kinderhaus hat auf dem Transfermarkt einen echten Kracher gelandet. Der Fußball-Westfalenligist sicherte sich für die neue Saison die Dienste von Massih Wassey . Der Münsteraner, der einst aus der Jugend zu den Preußen-Profis aufrückte, wechselte 2009 zur zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 und zog danach weiter durchs Land. Nun kehrt er in seine Heimat zurück.

„Er ist ein richtig vernünftiger Junge. Bisher haben wir vor allem Junge geholt, er ist einer, der sie führen soll“, sagt Trainer Holger Möllers . „Diesen Weg haben wir ihm aufgezeigt, Massih will ihn mitgehen.“ Der Coach selbst war direkt beteiligt an dem Deal. Er konnte dem Neuzugang eine berufliche Perspektive, nämlich eine Umschulung zum Mediengestalter bieten. „Das zählt manchmal mehr als Geld.“ Den Kontakt zum Stadtteilclub suchte Wassey zunächst selbst.

Fortuna Düsseldorf II, Eintracht Rheine, Waldhof Mannheim, SC Wiedenbrück, Borussia Dortmund II und SC Paderborn waren die weiteren Stationen des inzwischen 32-Jährigen. Zuletzt wechselte er im Herbst zu den SF Lotte, spielte dort aber keine Rolle und löste seinen Vertrag frühzeitig wieder auf, nachdem er nur fünf Einsätze verbucht hatte. In den vergangenen Jahren kämpfte Wassey immer wieder mit Verletzungsproblemen, inzwischen ist er aber wieder gesund.

Schöneberg spricht mit

29 Dritt- und weit über 200 Regionalliga-Einsätze stehen in der Vita des Mittelfeldspielers, der auch zweimal für die kanadische Nationalmannschaft auflief. Er ist neben Kevin Schöneberg, der einst an einer ähnlichen Schwelle stand und bei den ersten Gesprächen dabei war, nun der zweite Ex-Profi bei den Kinderhausern.

Mit dem Brasilianer Airton, der vom SV Herbern aus der Landesliga kommt, ist ein weiterer Neuzugang bei Westfalia sicher. Sein Kommen hatte sich bereits länger angedeutet, die guten Beziehungen zum Ex-Club von Möllers zahlten sich hier aus.

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