Vor dem Anpfiff: Wacker Mecklenbeck II
Neue Reizpunkte setzen

Seit F-Juniorenzeiten ist Nicolas Hendricks gerne im Club. Auch eine Phase als Co-Trainer bei der Bundesliga-U-17 des SC Preußen tat der Dauerbeziehung keinen Abbruch. Mit Übernahme der Zweiten von Wacker Mecklenbeck macht der 26-jährige WWU-Student den nächsten Schritt und coacht erstmals eine Seniorenmannschaft.

Donnerstag, 15.08.2013, 15:08 Uhr

Wacker Mecklenbeck, die Zweite: 
Wacker Mecklenbeck, die Zweite:  Foto: Henryk Walkowski

Der drei Jahre ältere Uniklinik-Beschäftigte Sebastian Klute ist sein gleichberechtigter Partner im Amt.

Der Ex-Gievenbecker wird kennen lernen, was Hendricks aufgesogen hat als Mann der Wacker-Szene. „Hier gibt es kein Geld, aber ein starkes Gefühl zum Verein. Die Zusammengehörigkeit ist enorm. Ich bin aus Überzeugung hier.“ Die U 19 führte er zuletzt und folgt nun Mario Zohlen , der die Bezirksliga-Erste übernimmt. Zohlens A-Ligist landete auf Rang fünf und setzte Spieler ein, deren Niveau deutlich über Kreisliga-Norm lag.

Hendricks/Klute, die in Lukas Hendricks und Patrick Klute ihre Brüder im Kader haben, zählen auf 24 Spieler, von denen bis zu drei noch abspringen können. Die der A-Jugend entwachsenen Simon Schulte, Matthias Plate und Marvin Weiß haben das Format, Fuß zu fassen. „Wir haben uns für dieses Trio entschieden und gegen das Aufblähen des Kaders durch Spieler, deren Chancen schlecht stehen würden“, so Hendricks. Der Insider kennt beinahe jeden Akteur seit Jahren – und Trainer Klute den Spieler-Dreierpack, der von Gievenbecks Zweiter kam. Eine echte U 23 ist die Wacker-Zweite nicht, da haben einige mehr Lebensjahre auf dem Buckel.

„Wir haben schnell gemerkt, dass es allen wichtig ist, in der Kreisliga A zu spielen“, zeigt sich Hendricks erfreut über Disziplin und Ernsthaftigkeit. „Das habe ich in einer solchen Breite zu Juniorenzeiten nicht erlebt.“ Die aufs Lernen erpichten Akteure dürfen sich auch „auf neue Reizpunkte “ freuen. Das zuletzt taktisch beherrschte 4-2-3-1 war alternativlos.

Fünf „Große“ sieht Hendricks als favorisiert an. Amelsbüren und Albachten, Roxel und Greven sowie Gievenbecks Youngsters. „Es wäre ja blöde, wenn wir Platz zwölf als unser Ziel ausgeben“, schaut er lieber auf bessere Plätze. Und weiß genau: „Wenn die Wacker-Zweite ab 2014 in der Kreisliga B spielt, ist uns hier niemand böse.“

WN-Prognose: Die Wacker-Reserve wird lange um die Qualifikationsplätze mitspielen, aber es schwer haben, künftig in der A-Liga zu verbleiben.

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