Fußball | Kreisliga A1 Ahaus/Coesfeld: Fortuna Gronau
Das Positive bewahren, aus dem Negativen lernen

Gronau -

Auf ein Neues! Bei A-Ligist Fortuna Gronau ist die Vorfreude auf die Saison 2018/19 knapp zwei Wochen vor dem Meisterschaftsstart deutlich zu spüren. Denn Trainer Orhan Boga und seine Truppe wollen in der neuen Spielzeit nicht nur unter „ferner liefen“ mitmischen, sondern ganz oben ein Wörtchen mitreden.

Dienstag, 31.07.2018, 13:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 31.07.2018, 13:30 Uhr
Der erste Pflichtspielsieg ist perfekt: Beim Pokalspiel in Rödder setzte sich Fortuna – wenn auch mit Mühe – durch.
Der erste Pflichtspielsieg ist perfekt: Beim Pokalspiel in Rödder setzte sich Fortuna – wenn auch mit Mühe – durch. Foto: Jürgen Primus

„Wenn wir alle an einem Strang ziehen, alle zu 100 Prozent unseren Plan verfolgen, dann sehe ich uns zwischen Platz eins und drei“, demonstriert Boga Selbstbewusstsein und hoff, dass die personelle Situation diesmal weniger Sorgen bereitet. „In der Vorsaison konnten wir die ganzen Ausfälle im Endspurt nicht mehr auffangen. Unser Top-Torjäger Marcel Bösel fehlte die ganze Rückrunde, Teglat Chabou und Marc Blümel waren über Wochen verletzt, und Simon Kalitzki, der sowohl spielerisch als auch persönlich ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft war, war nicht zu ersetzen.“

Zudem gaben die Gronauer in der letzten Saison nach Führungen das Spiel zu oft noch aus der Hand. „Und wir sind viele unnötige Wege gelaufen, weil die Kommunikation nicht gestimmt hat.“

Boga will aber vor allem auf das Positive der Vorsaison aufbauen. „Wir haben gesehen, dass wir eine sehr starke A-Jugend mit richtig viel Potenzial haben“, betont er. „Und trotz der schlechten Rückrunde gab es keinen Streit innerhalb der Mannschaft, sondern das Gefühl, dass die Jungs richtig zusammengewachsen sind. Kein schlechtes Spiel kann das ändern“, so der Coach.

In den vier Wochen der bisherigen Vorbereitung hat Boga den Fokus deshalb auch darauf gelegt, „die Dinge, die wir in den letzten zwei Jahren angeschoben haben, weiter zu verbessern und die Jungs spielerisch und taktisch weiterzuentwickeln“. Taktische Ausrichtungen, das Verhalten gegen den Ball und mit dem Ball, bestimmte Spielzüge – alles wurde immer wieder trainiert, um Automatismen zu schaffen. Damit sollen auch einfache Fehler, die das Team in der Vergangenheit immer wieder Punkte gekostet haben, reduziert werden. „Wir müssen in jeder Sekunde des Spiels wach sein, mit allem rechnen und die Balance zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen verbessern, um noch mehr Stabilität zu bekommen.“

Damit das gelingt, sollen die neuen Spieler so schnell wie möglich integriert werden. „Sie machen sich alle sehr gut. Jeder zieht super mit und nimmt den Konkurrenzkampf um die Stammplätze an“, stellt Boga erfreut fest. „Unser einziger externer Neuzugang Thorsten Höing ist genau die Verstärkung im Zentrum, die wir benötigt haben. In den ersten Testspielen hat er sofort Verantwortung übernommen und wurde sogar direkt in den Mannschaftrat gewählt“, so der Trainer. „Und Yannick Lütz hat als Torwart bisher eine gute Figur gemacht und war gegen Rödder der beste Mann. Moritz Terbeck und Lukas Lütz haben schon in der letzten Saison als A-Jugendliche im Mittelfeld gezeigt, welches Potenzial sie haben. Und Chris Dinkelborg hat sich besonders in den letzten beiden Spielen aufgedrängt“, berichtet Boga.

„Wir haben sehr gute Jungs dazu bekommen“, meint der Coach und ist zuversichtlich, die Abgänge von Marco Bussmann (hat aufgehört), Marc Blümel, Rick Vügteveen und Timo Lamche (zurück in die Reserve) kompensieren zu können.

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