Fußball| 2. Runde des Kreispokals
Pokalfight oder Stadtis-Blues?

Gronau -

Man gönnt ihnen keine Pause. Die Kicker der hiesigen Vereine müssen bereits am Sonntag wieder gegen die Murmel treten. Die zweite Runde des Kreispokals steht im Zeichen von fehlender Erholung.

Samstag, 04.08.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 04.08.2018, 08:00 Uhr
Am Sonntag können der FC Epe und Vorwärts Epe den Einzug in die nächste Pokalrunde perfekt machen. Auch der VfB Alstätte ist noch im Rennen, das nächste Ticket zu ziehen.
Am Sonntag können der FC Epe und Vorwärts Epe den Einzug in die nächste Pokalrunde perfekt machen. Auch der VfB Alstätte ist noch im Rennen, das nächste Ticket zu ziehen. Foto: Angelika Hoof

Kaum ist der Gronauer Stadtmeister gekürt, müssen die hiesigen Kicker schon wieder aufs Gras. Für den FC Epe , Vorwärts Epe und den VfB Alstätte stehen am Sonntag (5. August) Kreispokal-Spiele an. Die Frage wird sein, wie platt die Teams nach der intensiven Woche sind. Ganz entspannt die Füße hochlegen darf hingegen Fortuna Gronau, hat das Team doch ein Freilos gezogen.

Der FC Epe muss zum SC Südlohn (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) reisen, Bezirksliga gegen Kreisliga A. Allerdings ist Südlohn ein besonders ambitionierter A-Ligist, der schon das Ziel habe, um die Meisterschaft mitzuspielen, hebt FCE-Coach Markus Banken seinen Zeigefinger.

Beide Partien wichtig

Für ihn sind derweil beide Spiele wichtig. Das Pokalmatch sowie das Spiel um Platz drei gegen Fortuna Gronau, welches am Freitagabend stattfand: „Es sind die letzten beiden Spiele vor der Meisterschaft, die wollen wir nutzen.“ Felix Wobbe wird im Pokal auch wieder mit dabei sein. „Er will die nächste Pokalrunde erreichen“, weiß Banken.

Der Coach wird am Samstag definitiv nicht trainieren lassen. Sorgen, dass die Spieler auf dem letzten Zahnfleisch kriechen werden, macht er sich keine. Schließlich wird er im letzten Spiel der Stadtmeisterschaften durchwechseln: „Das ist die Möglichkeit für die Spieler, sich zu zeigen, aber auch die Möglichkeit, Spielern eine Pause zu geben.“

Bültbrun blickt nicht in die Glaskugel

Während Banken zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, denkt Vorwärts Epe um Coach Dirk Bültbrun noch nicht gänzlich ans Pokalspiel: „Wir bereiten uns immer erst auf den nächsten Gegner vor.“ In die Glaskugel mag er deshalb noch nicht schauen, wie die personelle Lage am Sonntag im Kreispokal aussieht. Doch egal mit welchem Kader, Bültbrun warnt vor dem Gegner, SuS Hochmoor (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr): „Die haben ein Heimspiel und werden voll auf Sieg spielen.“ Man kennt das ja: Schon öfters mal verdaddelte es ein Favorit gegen einen vermeintlichen Underdog. Das soll Bültbruns Vorwärtslern nicht passieren: „Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten. Während des Spiels ist es schwierig, den Schalter umzulegen.“

Er erwartet einen kampfstarken und motivierten SuS, der über die Einstellung kommen wird, wohlwissend, dass Epe Favorit sein wird: „Wir wollen der Favoritenrolle gerecht werden. Wir waren letztes Jahr im Finale. Das war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten.“

Kein Lieblingsgegner

Tolle Erlebnisse gab‘s für den VfB Alstätte nicht immer. Zumindest nicht gegen den ASV Ellewick. Beide Mannschaften waren in der abgelaufenen Runde direkte Konkurrenten. Doch beide direkten Duelle entschied der ASV für sich.

„Da ist etwas hängengeblieben“, brennt VfB-Trainer Markus Krüchting auf die Revanche im Kreispokal (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr). Auch bedingt dadurch, dass sein VfB teils „miserabel“ auftrat gegen Ellewick. „Es wäre mal erfreulich, zu gewinnen. Das Spiel ist wichtiger als das von Freitag.“

Für ihn ist klar, dass die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden wird. Denn Krüchting sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe: „Wir müssen versuchen, deren starke Leute nicht zur Geltung zu bringen.“ Dabei will er auch daran anknüpfen, was er schon im Training hat üben lassen.

Bleibt nur noch die Frage nach dem Zustand der Akkus: „Wenn ich der Mannschaft wenig vorzuwerfen habe am Sonntagabend, kann ich schon zufrieden sein.“ Es war eben eine intensive Woche für die Gronauer Kicker.

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