Zukunftspreis des FLVW: Rot-Weiß Nienborg belegt den zweiten Rang
„Ein Zentrum der Gemeinde“

Heek -

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Offensichtlich haben wir mit unserer Bewerbung den richtigen Nerv getroffen“, freut sich der 1. Vorsitzende Martin Mensing. Beim Zukunftspreis des FLVW heimste Rot-Weiß Nienborg den 2. Preis ein.

Freitag, 12.10.2018, 09:58 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 09:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 09:58 Uhr
Stellvertretend für den Verein nahmen Jugendgeschäftsführerin Ulrike Loske (re.) und Linda Loske als Jugendobfrau der Mädchen-Fußballabteilung den mit 1.000 Euro dotierten Preis in Empfang.
Stellvertretend für den Verein nahmen Jugendgeschäftsführerin Ulrike Loske (re.) und Linda Loske als Jugendobfrau der Mädchen-Fußballabteilung den mit 1.000 Euro dotierten Preis in Empfang. Foto: Verein

„Als klassischer Dorfverein ein Zentrum der Gemeinde, der seine Mitglieder auch neben dem Sport hat zusammenwachsen lassen. Sportvereine können sehr viel zu dieser Gesundheitswirkung ‚Heimat‘ beitragen“, das war die Grundlage für die Jury um Prof. Dr. Dieter H. Jütting ( WWU Münster , Institut für Sportwissenschaft), dem SC Rot-Weiß Nienborg beim Zukunftspreis 2017 des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) den zweiten Platz zu verleihen.

Dank gilt allen Mitarbeitern im Verein

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Offensichtlich haben wir mit unserer Bewerbung zur Frage ‚Die Zukunft kann auf vielen Wegen gewinnen – welcher Weg ist ihrer?‘ bei der Jury den richtigen Nerv getroffen“, freute sich der 1. Vorsitzende Martin Mensing über die Wertschätzung und Anerkennung und meinte: „Mein Dank gilt allen, die sich tagtäglich in verschiedensten Bereichen um den Verein in vielfältiger Weise kümmern.“

Strategische Zukunftsplanung

Die Jury hob folgende Dinge hervor, die das Vereinsleben der 1350 Mitglieder ausmachen: eine sehr hohe Organisationsquote (nahezu jeder zweite Bewohner ist Mitglied im Sportverein) und eine außerordentliche Bereitschaft zur freiwilligen Mitarbeit, strategische Zukunftsplanung oder auch die Zusammenarbeit in vielerlei Kooperationen und Partnerschaften mit anderen lokalen Akteuren. Eine entscheidende Zutat zum Nienborger Erfolgscocktail kommt aus der gewachsenen 95-jährigen Vereinskultur. Die Jury stellte heraus, dass es die Mitglieder bei den Rot-Weißen nicht mit einem Dienstleister zu tun haben, sondern auf allen Ebenen des Vereins mit Menschen, die ihre Arbeit freiwillig und unentgeltlich machen.

Gemeinschaftseinsätze

Zukunftspreis

Der FLVW schreibt diesen Preis mit der Westfalen-Initiative und der Westfalen Sport-Stiftung seit 2008 aus. FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski stellte die immer weiter steigenden Herausforderungen, der sich Vereine und Verbände durch den stetigen gesellschaftlichen Wandel gleichermaßen stellen müssen, heraus. Er ermahnte alle Parteien, weiterhin wachsam zu sein. Vereine sollten auf ihrer Vergangenheit aufbauen, zugleich aber wichtige Schritte für eine nachhaltige Modernisierung nicht verpassen.

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Das prägt die Atmosphäre eines dörflichen Miteinanders. Spätestens, wenn im Herbst die „Laubaktion“ ansteht, erleben Jung und Alt beim Gemeinschaftseinsatz ein kameradschaftliches Zusammenarbeiten. Die Fußballmannschaften und Breitensportgruppen genießen neben dem Sport gemeinsame Freizeit auf Feiern, Fahrten und Festen.

Vital und gesund

Durch die enge Vernetzung mit anderen Gruppen und Gremien vor Ort kann der Verein auf Unterstützung von außen zählen, beispielsweise beim Höketurnier. Damit das alles so vital und gesund bleiben kann, wie es ist, stellt sich der Verein dem gesellschaftlichen Wandel in vielen Bereichen. Integrationsaufgaben werden aktiv angenommen, Neubürger individuell unterstützt, neue Sportangebote entwickelt und im Schulterschluss mit Verwaltung und Politik Sportstättenkonzepte entwickelt.

Zweiminütiges Kurzportrait gezeigt

Stellvertretend für den Verein nahmen Jugendgeschäftsführerin Ulrike Loske und Linda Loske als Jugendobfrau der Mädchen-Fußballabteilung den mit 1.000 Euro dotierten Preis im SportCentrum Kaiserau in Empfang. Weiter bekamen sie einen Karton mit Fußbällen, zwei VIP-Einladungskarten für das DFB-Museum in Dortmund und einen 250-€- Bildungsscheck des FLVW. Außerdem erhielt RWN mehrere Hochglanzbroschüren, in denen das Projekt beschrieben und die drei Siegervereine mit Berichten und Bildern beschrieben werden. Die Broschüren werden im Clubheim ausliegen. Während der Preisverleihung wurde ein zweiminütiges Kurzportrait des Vereins gezeigt, gedreht von Filmemacher Frank Bürgin (Gelsenkirchen).

„Eine hohe Auszeichnung“

„Ich habe heute mit Stolz in Kaiserau miterlebt, wie Ulrike Loske für euren Verein den Preis erhielt. Eine hohe Auszeichnung für eure hervorragende Arbeit unter dem Motto ‚Heimatliebe‘, die zu Recht wertgeschätzt wurde. Auch das Kurzporträt, das eure Arbeit und den Verein gut präsentierte, ist hervorragend angekommen. Ich weiß, dass Euer Team im Verein hervorragende Arbeit leistet. Dafür danke ich Euch und gratuliere Euch im Namen des Fußballkreises und des Kreisvorstandes“, gehörte Willy Westphal, erster Vorsitzender des Fußballkreises Ahaus-Coesfeld, zu den ersten Gratulanten.

Geld für den Kinderspielplatz

„Passend zum Projekt werden wir die 1000 Euro in die Zukunft unseres Vereins investieren“, sagte Martin Mensing und wies darauf hin, dass der Verein das Geld für einen neuen Kinderspielplatz verwenden möchte, der im Frühjahr des kommenden Jahres im Eichenstadion errichtet wird.

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