Frauen-Landesliga
Fortuna bleibt nach 2:0 bescheiden

Gronau -

Mit einem 2:0-Erfolg bei der SG Coesfeld überraschten die Landesliga-Fußballerinnen der SG Coesfeld am Sonntag. Es gab Gründe für diesen Coup.

Montag, 22.10.2018, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.10.2018, 17:42 Uhr

Dank eines 2:0 (2:0)-Sieges bei der SG Coesfeld 06 kletterten Fortunas Landesliga-Fußballerinnen auf Platz sechs in der Tabelle. Trotz des Erfolges bleibt Trainerin Britta Röwer bescheiden: „Der Sieg war nicht unbedingt zu erwarten. Auf jeden Fall sind das drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.“

Die Worte der Gronauer Übungsleiterin sind beim Blick auf das Tableau leicht nachvollziehbar. Gerade einmal drei Zähler trennen ihre Mannschaft vom Tabellenvorletzten, SV Teuto Riesenbeck. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass es ein Hauen und Stechen im Kampf um den Klassenerhalt geben wird. Fortuna signalisierte mit dem „Dreier“ in Coesfeld, dass die Mannschaft bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und zu bestehen.

Nicht zuletzt der Spielverlauf des Spiels in Coesfeld bestätigte diese Einschätzung. Denn der Sieg war keineswegs das Produkt eines glücklichen Umstandes. Vielmehr war der Erfolg verdient, weil die Gronauerinnen eine Vielzahl guter Möglichkeiten ausgelassen hatten, sodass das Ergebnis sogar deutlicher hätte ausfallen können.

Schon in der sechsten Minute hatte Fortuna Grund zum Jubeln. Evelyn Nagel hatte den Ball in die Schnittstelle der Coesfelder Abwehr zu Nina Post gespielt. Die Angreiferin ließ sich die Chance nicht entgehen und vollendete zur 1:0-Führung.

Das 2:0 durch Christin Reuter in der 19. Minute hatte eine ähnliche Entstehungsgeschichte. Post leitete den Ball nach einer maßgerechten Flanke in den Lauf von Reuter weiter, die die gegnerische Torhüterin zum zweiten Mal überlistete. Somit stand es 2:0, Fortuna hatte alles im Griff. „Wir besaßen weitere klare Chancen. Allein Nina Post hatte drei Hundertprozentige auf dem Fuß“, gab Röwer zu verstehen.

In der zweiten Halbzeit verzeichneten die Coesfelderinnen zwar größere Spielanteile. „Hinten haben wir aber nichts anbrennen lassen. Coesfeld hatte nicht eine klare Torchance“, erläuterte Röwer, womit sie zugleich aufzeigte, mit welchen Tugenden sich ihre Mannschaft den – letztlich ungefährdeten – Sieg verdiente.

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