Fußball | Kreissportgericht: Kreis Ahaus/Coesfeld
Empfindliche Strafen für verursachten Spielabbruch

Fußballkreis Ahaus/Coesfeld -

Nicht nur, dass die 2. Frauen-Mannschaft von Turo Darfeld durch den verursachten Spielabbruch in der Meisterschaftspartie gegen die SG Hiddingsel/Rorup die Punkte durch eine 0:2-Wertung verlor. Weil Team und Trainer das Fairplay nach Auffassung des Kreissportgerichts Ahaus/Coesfeld mit Füßen traten, wurden jetzt empfindliche Strafen verhängt.

Freitag, 16.11.2018, 18:24 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 17:32 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 18:24 Uhr
 
 

Das Gericht sah es insbesondere nach den Einlassungen des Trainers des Teams als erwiesen an, dass das Verhalten des Übungsleiters, der seiner Vorbildfunktion in diesem Spiel keinesfalls gerecht wurde, als ursächlich für den Spielabbruch zu sehen sei. „Die Geldstrafe fiel daher mit 250 Euro angemessen hoch aus, zumal auch noch der Innenraumverweis des Verantwortlichen zu Buche stand“, so der Kreisvorsitzende Willy Westphal .

Sechs Punkte Abzug und 250 Euro Geldstrafe für den Trainer

Aber auch das Verhalten der Mannschaft wollte keiner während der Verhandlung Anwesenden gut heißen. Das Team wollte über ihre Kapitänin mit einer Drohung beim Schiedsrichter erreichen, dass der Trainer wieder auf der Bank Platz nehmen dürfe. Das funktionierte allerdings nicht, woraufhin die in diesem Punkt konsequenten Darfelderinnen das Spiel nach 45 Minuten beendeten. Dieses Vergehen und Verhalten, das stellte der Vorsitzende unmissverständlich klar, gelte als erpresserisch und könne nicht geduldet werden. Die grobe Unsportlichkeit ahndete das Sportgericht mit einem Punktabzug von sechs Punkten für die laufende Saison. „Eine empfindliche Strafe, die sich am Ende der Saison noch rächen könnte“, so Westphal.

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