Fußball: Kreisliga B1
Tabellenführung verpasst

Nienborg -

Die ganz große Chance, zumindest für eine Woche die Tabellenführung in der Kreisliga B1 zu übernehmen, hat Rot-Weiß Nienborg nicht genutzt. Denn im Eichenstadion kam RWN nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die Reserve von TuS Wüllen 2 hinaus.

Montag, 26.11.2018, 17:00 Uhr
Kaum ein Durchkommen: Rot-Weiß Nienborg war vor allem nach der Pause das Team, das den Ton angab. Aber richtig gefährlich wurde es für Wüllens Kasten trotzdem nie.
Kaum ein Durchkommen: Rot-Weiß Nienborg war vor allem nach der Pause das Team, das den Ton angab. Aber richtig gefährlich wurde es für Wüllens Kasten trotzdem nie. Foto: Angelika Hoof

Nach Punkten sind die Nienborger also mit dem FC Epe 2 gleichgezogen. Doch dank der besseren Tordifferenz bleiben die Blauen aus den Bülten Erster.

Nun mag man meinen, das Trainergespann der Rot-Weißen reagierte nach dem Schlusspfiff enttäuscht und genervt auf die verpasste Möglichkeit. Doch dem war eher nicht so: „Wir haben ja immerhin eine sehr gute zweite Hälfte gespielt“, gab Rick Reekers später zu Protokoll. „Natürlich hätten wir den ersten Platz gerne mitgenommen. Das ist ja gar keine Frage. Aber es gibt da immer noch einen Gegner. TuS Wüllen hat es eben im ersten Abschnitt sehr gut gemacht. Das 1:1 ist das gerechte Ergebnis, und wir werden damit leben müssen.“

Glück des Tüchtigen: TuS trifft nur den Pfosten

Alles in allem hatten die Hausherren im Eichenstadion sogar noch das Glück des Tüchtigen, dass sie nach den 90 Minuten nicht noch ganz mit leeren Händen dastanden. Denn obwohl Wüllen seit der 70. Minute nach einer Roten Karte wegen einer Tätlichkeit mit einem Mann weniger auf dem Feld stand, bot sich der TuS-Reserve die beste Chance nach der Pause. Die Gäste scheiterten allerdings am Pfosten.

Sie hatten zuvor im ersten Durchgang auch den besseren Start erwischt, als sie nach einer Viertelstunde in Führung gingen (16.). Erst jetzt kam Nienborg besser in die Partie, wurde durch Lukas Lütke-Wissing belohnt (36.). „Nach dem Seitenwechsel hatten wir die Kontrolle, doch es ist uns nicht gelungen, gefährliche Torchancen zu kreieren“, bemängelte Rick Reekers – und konnte mit dem Remis dann doch gut leben.

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