Fußball
Reger Austausch und klare Linie

Nienborg/Kreis -

Der neu gebildete Ausschuss für Vereins- und Kreisentwicklung hat unter Führung der Vorsitzenden Christel Behmenburg zu einem neuen Vorstandstreff eingeladen. Es wurden wichtige Themen besprochen.

Freitag, 08.11.2019, 05:00 Uhr
Beim zweiten Vorstandstreffen des Fußballkreises Ahaus-Coesfeld in Nienborg gab es intensive Arbeits- und Diskussionsphasen.
Beim zweiten Vorstandstreffen des Fußballkreises Ahaus-Coesfeld in Nienborg gab es intensive Arbeits- und Diskussionsphasen. Foto: privat

Führungskräfte der Vereine ASC Schöppingen , SV Eggerode, SV Heek, SC Ahle, SuS Legden, Germania Asbeck wie auch des gastgebenden SC RW Nienborg folgten der Einladung zum neuen Vorstandstreffen. Es ging um das Thema „Vereinsentwicklung“.

Die Anwesenden nutzten den informativen Austausch zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Der Vorstandstreff diente auch der Erörterung weiterer aktueller Themen, wobei insbesondere die Problematik der zunehmenden verbalen Gewalt auf Sportplätzen nicht zu kurz kam.

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Willy Westphal widmeten sich die Teilnehmer unter Moderation von Werner Hölscher dem Schwerpunktthema der Veranstaltung. In den gebildeten Gesprächsgruppen wurden die zur Bewältigung der hohen Anforderungen für die zukünftige Entwicklung der Vereine wichtigen Eckpunkte zur Vereinsstruktur, Strategie und Vereinskultur erarbeitet und anschließend gemeinsam erörtert. Lösungsansätze und Denkanstöße boten die Vertreter des FLVW, des KSB und des Fußballkreises, wobei die zielorientierte Entwicklung der Vereine letztendlich Aufgabe der ehrenamtlich tätigen Vereinsverantwortlichen ist.

Die Diskussion in den gebildeten Gruppen führten zu konkreten Ergebnissen, zu der sicherlich der Video-Beitrag des DFB „Zurück zu den Wurzeln“ einen wertvollen Input gab. Die vom Vertreter des KSB gegebenen Informationen zu den Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten wurden von den Vereinsvertretern begrüßt. Insbesondere die Angebote zu Vereinsberatungen dürften ein probates Mittel sein, um dann auch gezielt über für Vereine wichtige Punkte zu sprechen.

Insgesamt war auch aus Sicht der Verantwortlichen der Kreisgremien die Veranstaltung ein Gewinn. Es ergab sich aus dem sich anschließen Gespräch – besonders zum Thema „Gewalt auf den Sportanlagen“ – für alle Beteiligten die Erkenntnis, dass wirkungsvolle Maßnahmen durch die Vereine zwingend sind. Nicht nur der sich aus der zunehmenden verbalen Gewalt ergebende Schiedsrichterschwund muss gestoppt werden, sondern der Respekt vor dem Gegner und dem Schiedsrichter muss wieder eine Selbstverständlichkeit haben.

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