Fußball: Kreisliga B 1
Derby als Topspiel unter Flutlicht

Nienborg -

Rick Reekers freut sich wie Bolle auf den heutigen Freitagabend: „Es gibt als Fußballer nichts Schöneres als ein Derby unter Flutlicht“, sagt der Spielertrainer von Rot-Weiß Nienborg. Garniert wird das Nachholspiel der Kreisliga B 1 gegen den SC Ahle mit dem Prädikat Spitzenduell.

Donnerstag, 07.11.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 17:30 Uhr
Rot-Weiß Nienborg steht vor einer Doppelaufgabe am Wochenende: Philipp Schlamann (r.) und Co. erwarten zunächst den SC Ahle zum Flutlicht-Derby. Am Sonntag geht es dann zum FC Vreden 2.
Rot-Weiß Nienborg steht vor einer Doppelaufgabe am Wochenende: Philipp Schlamann (r.) und Co. erwarten zunächst den SC Ahle zum Flutlicht-Derby. Am Sonntag geht es dann zum FC Vreden 2. Foto: Angelika Hoof

Die Nienborger grüßen vom Platz an der Sonne und möchten ihren Vorsprung auf die Verfolger ausbauen. Ahle könnte bei einem Sieg zum Ortsnachbarn aufschließen. In den vergangenen anderthalb Jahren waren alle fünf Duelle eng gestrickt. In der Sommervorbereitung trennten sich die Teams nach Treffern von Michael Haase und Tobias Schücker 1:1.

Für heute Abend sieht Reekers sein Team als favorisiert an. Die Trainingsintensität war gut und der Kader füllt sich langsam wieder: Philipp Schlamann ist einsatzfähig. „Wir werden uns von Ahle nicht beeindrucken lassen oder unser Spiel auf den Gegner ausrichten“, verspricht der Spielercoach. Er erwartet, dass der SCA, wie die anderen Gegner bislang, die Rot-Weißen tief stehend erwarten wird. Mit einer solchen gegnerischen Taktik gingen die Nienborger bis dato ganz gut um.

Offenbar liegt RWN der Kick unter künstlichem Licht. Bereits zum vierten Mal geht es am Abend um Punkte – diese Weste ist nach Siegen gegen die Reserveteams des TuS Wüllen, von Fortuna Gronau sowie jüngst des SC Südlohn blütenrein. Reekers hofft, dass seine Spieler und Zuschauer eine ähnliche Vorfreude wie er selbst verspüren. Er verurteilt dabei allerdings die Vorkommnisse gegen die SG Gronau, die jüngst zu einer Geldstrafe für den Verein geführt hat (WN berichteten): „So etwas geht gar nicht. Unsere Spiele sind immer gut besucht und ich hoffe auf eine vernünftige Stimmung.“

 

Idealerweise mit vier Punkten Vorsprung möchte Reekers zwei Tage später ins Duell mit dem FC Vreden 2 gehen. Die Schwarz-Weißen seien schwer einzuschätzen: „Vorne haben sie Qualität und zwei gute Leute, hinten stehen sie aber sehr offen.“ Der Doppelbelastung zum Trotz plant der Spielertrainer nicht, die Rotationsmaschine anzuwerfen, sondern wird die beste Elf ins Rennen schicken.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7048957?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35329%2F
Inklusion an Gymnasien: Intransparenz ärgert Eltern
Am Schillergymnasium werden bereits seit acht Jahren Kinder mit Förderbedarf im Zuge der Inklusion unterrichtet, hier ein Foto aus dem Unterricht des ersten Jahrgangs.
Nachrichten-Ticker