Wer wäre da nicht nervös?
Glänzende Vorstellung

Nordwalde -

Die letzte NRW-Liga-Saison beendeten die Turnerinnen des SC Nordwalde mit Rang drei und dem festen Vorsatz, optimal vorbereitet ins neue Wettkampfjahr zu starten. Aber dann sollte wieder einmal alles anders kommen.

Dienstag, 11.03.2014, 15:03 Uhr

Die letzte NRW-Liga-Saison beendeten die Turnerinnen des SC Nordwalde mit Rang drei und dem festen Vorsatz, optimal vorbereitet ins neue Wettkampfjahr zu starten. Aber dann sollte wieder einmal alles anders kommen. Nachdem bekannt war, dass beim ersten Wettkampf Nina Wobbe studienbedingt ausfallen und Ronja Feld aufgrund ihrer Meisterschule nur bedingt trainiert sein würde, kamen in der letzten Woche durch Krankheit und Verletzung drei weitere Fragezeichen hinzu.

So entschlossen sich Mannschaft und Trainerteam erst zwei Tage vor dem Wettkampf, zusätzlich das erst elfjährige Nachwuchstalent Maj Lill Eppe zu nominieren, welche mit Freude und Panik zugleich reagierte. Durch einen solchen „Sprung“ von der Münsterlandliga 1 in die NRW-Liga „überfliegt“ man gleich vier WTB-Ligen – wer würde da nicht nervös?

Das Team, begleitet von Trainerin Mucki Korban und Kampfrichterin Petra Otte, startete als zweite Mannschaft am Balken und legte dort eine solide Leistung vor. Begeistert reagierte die Mannschaft auf den Einsatz von Sonia Reuter, die hier trotz bandagiertem Fuß die höchste Teamwertung erturnte, dicht gefolgt von Eileen Otte und Darja Winkel. Am Boden lagen alle Resultate eng beieinander – ausgesprochen erfreulich war allerdings das Ergebnis von Maj Lill Eppe, die locker mit „den großen Turnerinnen“ Eileen Otte, Darja Winkel und Ronja Feld mithalten konnte und erstmalig auf einem Wettkampf zusätzlich zum Strecksalto vorwärts eine wunderschöne Akroserie mit zwei Salti präsentierte. Die höchste Sprungnote erzielte Anna Isselstein mit ihrem Tsukahara, aber auch Ronja Feld, Kathi Höner und Darja Winkel überzeugten. Topturnerin am Barren (dritthöchste Wertung des Tages) war einmal mehr Eileen Otte, die zusammen mit Anna Isselstein, Ronja Feld und Kathi Höner das zweitbeste Mannschaftsergebnis bildete.

Mit Rang vier hat sich der SCN eine optimale Ausgangsposition erarbeitet, zumal die Plätze eins bis drei allesamt von hoch dotierten Leistungsstützpunkten (Trois­dorfer TV und Fischelner SV aus dem Rheinland sowie die KTV Dortmund aus Westfalen) belegt wurden. Mit 134,45 Punkten erturnte Nordwalde gleich über vier Punkte mehr als der VfL Kamen auf Platz fünf und liegt beinahe zehn Punkte vor dem TV Herkenrath, der Position acht belegt.

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