Fußball in der Damen-Bezirksliga
SpVgg hat in Nordwalde den Papst in der Tasche

Nordwalde -

Einen Punkt, der am Saisonende ganz viel wert sein könnte, brachten die Damen der SpVgg Langenhorst/Welbergen von ihrem Auswärtsspiel beim 1. FC Nordwalde mit. Für die Gastgeberinnen ist das 1:1 eine Enttäuschung, aber kein Weltuntergang. Trainer Hans-Joachim Jerzinowski stellte klar, dass die Saison noch lang und noch nichts verloren sei.

Montag, 10.04.2017, 13:04 Uhr

Lena Grimme bereitete den Ausgleich vor.
Lena Grimme bereitete den Ausgleich vor. Foto: Thomas Strack

Während die Fußballerinnen des 1. FC Nordwalde zwei Zähler im Titelrennen liegenließen, durfte sich die SpVgg Lan­genhorst/ Welbergen über einen Bonuspunkt im Abstiegskampf freuen. 1:1 (0:0) endete am Sonntag das Bezirksligaduell zwischen dem Aufstiegsanwärter aus Nordwalde und dem Kellerkind aus Ochtrup.

Dass es nicht der Tag des FCN werden würde, ahnte Trainer Hans-Joachim Jerzinowski schon in der ersten Minute, als Torjägerin Anna Spieker freistehend die Führung ausließ. Nordwalde bestimmte das Geschehen und besaß laut Jerzinowski 90 Prozent Ballbesitz, doch die Gäste wehrten sich mit Händen und Füßen. „Okay, das ist legitim. Fußball ist nunmal auch ein Kampfsport“, so Jerzinowski. Gar nicht nachvollziehen konnte er allerdings, warum seiner Elf in drei Situationen kein Elfmeter zugesprochen wurde.

Nach einer Stunde ging die Spielvereinigung überraschend in Führung: Laura Schwering schlug einen Freistoß aus 40 Metern zentraler Position in den Strafraum und Corinna Rüschoff war zur Stelle – 0:1.

„Danach wollten wir hinten komplett dicht machen“, plante Gäste-Trainer Christian Löbbering. Die Rechnung hatte er jedoch ohne Anke Markmann gemacht, die im Anschluss an eine Ecke von Lena Grimme das 1:1 besorgte (67.).

Der 1. FC Nordwalde wollte mehr, fand aber keine Lücken im eng gestaffelten Langenhorster Defensivverbund. „Wir haben super gekämpft, hatten in einigen Situationen aber auch den Papst in der Tasche“, bilanzierte Löbbering und spielte damit auf die Szene in der 89. Minute an, als Spieker nur den Pfosten traf.

„Meine Mannschaft ist auch nach dem 0:1 ruhig geblieben und hat eine tolle Moral bewiesen, trotzdem ist der Punkt zu wenig. Allerdings ist noch nichts verloren, die Saison ist noch lang“, erklärte Jerzinowski.

Löbbering jubelte am Sonntag nicht nur über das Ergebnis, sondern auch darüber, dass seine Spielführerin Kerstin Merker ihre Zusage für 2017/18 gegeben hat.

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