Der Kreistag der Steinfurter Fußballer
SV Burgsteinfurt muss im Kreispokal schon wieder nach Wettringen

Kreis Steinfurt -

Im Mittelpunkt der Kreistagung der Steinfurter Fußballer stand die Auslosung des Kreispokals. Dabei ergab sich, dass der SV Burgsteinfurt schon wieder nach Wettringen muss. Diese Paarung hatte es erst am Donnerstag im Halbfinales des laufenden Wettbewerbs gegeben. Große Probleme drohen einer der beiden C-Liga-Staffeln.

Dienstag, 25.04.2017, 14:04 Uhr

„Hausherr“ Stephan Runde (l.) loste am Montagabend im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse unter Aufsicht von Pokalspielleiter Gerhard Rühlow den Kreispokal 2017/18 aus.
„Hausherr“ Stephan Runde (l.) loste am Montagabend im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse unter Aufsicht von Pokalspielleiter Gerhard Rühlow den Kreispokal 2017/18 aus. Foto: Marc Brenzel

Übersichtlich war das Programm beim Kreistag der Steinfurter Fußballer am Montagabend. Doch die Punkte, die Kreisvorsitzender Hans-Dieter Schnippe auf seinem Zettel hatte, bargen genügend Stoff für künftige Diskussionen.

Im Mittelpunkt der Tagung, zu der die Kreissparkasse in ihr Kommunikationszentrum eingeladen hatte, stand die Auslosung des Kreispokals 2017/18. Stephan Runde , Regionaldirektor des Bankinstituts, kam in seiner Funktion als Hausherr die Aufgabe zuteil, die Lose zu ziehen. Die erste Paarung, die Runde zog, brachte den FC Vorwärts Wettringen und den SV Burgsteinfurt zusammen. Beide Teams standen sich noch am vergangenen Donnerstag im Halbfinale des laufenden Wettbewerbs gegenüber. Früher als erwartet, kommt es nun zur Revanche, denn bis zum 11. Mai (Donnerstag) müssen alle Partien der ersten Runde ausgetragen sein.

Die favorisierten Teams aus Ober- und Landesliga gehen sich zunächst aus dem Weg. Während es SuS Neuenkirchen in Wilmsberg noch etwas kniffliger haben könnte, dürfte ein Weiterkommen der Eintrachtler (bei Amisia), der Borussen (beim Skiclub), der 05er (in Horstmar) und der Mesumer (bei GW Rheine) leichter zu realisieren sein. Von den aktuell 32 Vereinen verzichtete lediglich der SC Reckenfeld auf eine Teilnahme.

Die Saison 2017/18 beginnt auf Kreisebene am 13. August und verabschiedet sich am 10. Dezember in die Winterpause, am 25. Februar wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Um eventuellen Spielausfällen im Winter entgegenzuwirken, hätte der Kreisvorstand eine Englische Woche im August einbauen können, doch das verwarfen die Funktionäre und passten den Ball den Vereinen zu. „Wer nicht in der kalten Jahreszeit spielen möchte, kann die Partien gerne nach vorne verlegen. Statt im November, Dezember kann schon im August, September gespielt werden. Da ist die Flexibilität der Vereine gefragt“, stellte Schnippe klar.

Schiedsrichter-Obmann Jürgen Lütkehaus machte den Anwesenden unmissverständlich deutlich, dass sich die augenblicklich angespannte Personallage bei den Referees aufgrund ihrer rückläufigen Zahl weiter verschärfen würde. „Deshalb kann es doch nicht sein, dass mein E-Mail-Postfach montagsmorgens überquillt, weil sich Vereinsvertreter bei mir über die Leistung der Unparteiischen beschweren“, so der Wettringer.

Schnippe malte in diesem Zusammenhang ein schwarzes Bild. „Es ist zu befürchten, dass wir in der kommenden Saison eine C-Liga-Staffel nicht mehr mit Schiedsrichtern besetzen können. Ob es sich dabei um die C 1 oder C 2 handeln wird, ist noch unklar und für uns ein Dilemma. Wir bitten aber alle, die Entscheidung, wie immer sie auch ausfällt, zu respektieren“, erklärte der Kreisvorsitzende.

Beantworten konnten die Offiziellen unklare Fragen zur Auf- und Abstiegsregelung. Die vielen westfälischen Absteiger aus der Regionalliga West würden bedingen, dass es in dieser Saison keine Aufstiegsrunde der Vizemeister auf überkreislicher Ebene geben würde. Eine Ausnahme könnte unter Umständen lediglich die Landesliga bilden. Da fünf Vereine die A-Liga verlassen müssen, steigen der Letzte und der Vorletzte der beiden B-Ligen ab. Unberührt bleiben die Aufstiegsmodalitäten. Neben den Meistern der B- und C-Ligen steigen die Sieger des Entscheidungsspiels der beiden Vizemeister auf.

Während der Kreistagung nahm Schnippe eine besondere Ehrung vor. Im Namen des Deutschen Fußballbundes zeichnete er Manfred Eppenhoff mit der DFB-Verdienstnadel aus. Eppenhoff engagiert sich seit 40 Jahren ehrenamtlich für den TuS Germania Horstmar. Beim Mehrspartenverein fällt ihm die Aufgabe des Kassierers zu, die er seit 2013 auch im Kreisvorstand als Nachfolger von Agnes Reeker ausfüllt.

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