Triathlon in Bonn
Nur die „Holzmedaille“ für den Borghorster Luca Heerdt

Bonn/Borghorst -

Trotz verpasster Titelverteidigung war er am Ende des Tages äußerst zufrieden. „Ich habe alles gegeben und kann mir somit nichts vorwerfen“, sagte Luca Heerdt nach seinem vierten Platz beim traditionsreichen Bonn-Triathlon. Den Vorjahreswettbewerb, der aufgrund des Rhein-Hochwassers als Duathlon ausgetragen wurde, hatte der Borghorster gewonnen. Daher waren am Sonntag alle Augen auf den Athleten mit der prestigeträchtigen Startnummer eins gerichtet.

Montag, 12.06.2017, 12:06 Uhr

Der Borghorster Luca Heerdt wollte seinen Vorjahressieg in Bonn wiederholen. Das hat mit Platz vier nicht geklappt.
Der Borghorster Luca Heerdt wollte seinen Vorjahressieg in Bonn wiederholen. Das hat mit Platz vier nicht geklappt. Foto: Jan Gudorf

Doch gleich die erste Disziplin lief nicht nach Plan. Nach den 3,8 Kilometern Schwimmen im Rhein lag der 21-Jährige nur auf Platz neun. „Das Schwimmen in der Flussströmung war ungewohnt. Da habe ich Lehrgeld gezahlt“, konstatierte Heerdt .

Mit einem Rückstand von knapp einer Minute ging der Athlet von Tri Finish Münster auf die 60 Kilometer lange Radstrecke durch das Siebengebirge. Dort steigerte er sich im Vergleich zum Vorjahr und erfüllte somit seine Vorgaben. Dennoch lag Heerdt als Achter vor dem abschließenden 15-Kilometer-Lauf bereits uneinholbare 3:50 Minuten hinter dem Führenden und späteren Sieger Horst Reichel .

Ein Platz auf dem Siegertreppchen schien aber noch möglich. Nach der ersten von drei Laufrunden entlang der Rheinpromenade lag Heerdt bereits auf Platz vier. Doch bei hochsommerlichen Temperaturen „war die dritte Runde nur noch ein Überlebenskampf. Da galt es, den vierten Platz nach Hause zu bringen“, berichtete der Sport- und Mathematik-Student, der mit einer Endzeit von 2:50:35 fünf Minuten nach Reichel ins Ziel kam.

Nachdem Heerdt die Saison in Rimini mit seinem ersten Start bei den Profis begonnen hatte (Platz 15), folgt in zwei Wochen die Teilnahme am Chiemsee-Triathlon.

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