Fußball im Kreis Steinfurt
Steinfurter B- und C- Ligisten müssen sich noch gedulden

Kreis Steinfurt -

Kaum sind die letzten Entscheidungen in den Kreisligen gefallen, stellen sich den B- und C-Liga-Kickern im Kreis Steinfurt schon wieder neue Fragen. Von Rheine bis Reckenfeld wird gerätselt, wie die Staffeleinteilungen aussehen könnten. Doch bis das geklärt ist, müssen sich die Fußballer noch bis Ende des Monats in Geduld üben. Das hat seine Gründe . . .

Mittwoch, 14.06.2017, 14:06 Uhr

Marcel Wenning (l.) und seine Langenhorster müssen noch ein bisschen warten.
Marcel Wenning (l.) und seine Langenhorster müssen noch ein bisschen warten. Foto: Marc Brenzel

Bis zum 30. Juni (Freitag) müssen sich die B- und C-Liga-Fußballer im Kreis Steinfurt noch gedulden. Erst dann steht fest, in welcher Staffel welche Mannschaft spielt.

Dass sich die Offiziellen bei der stets mit Spannung erwarteten Staffeleinteilung noch etwas Spielraum erbitten, hat seine Gründe. Die fünfte Mannschaft von SuS Neuenkirchen (B-Liga) und die Drittvertretung von Amisia Rheine (C-Liga) stellen den Spielbetrieb ein. Dafür kommen – stand heute – mit Preußen Borghorst III und Grün-Weiß Rheine IV zwei neue C-Ligisten dazu. Weitere An- und Abmeldungen sind durchaus möglich.

„Am 30. Juni endet die Frist. Der eine oder andere Verein wird noch so lange abwarten“, begründet Gerhard Rühlow , Fußball-Obmann des Kreises Steinfurt, warum es sinnlos wäre, vorher mit den Einteilungen zu beginnen. „Eine einzige Meldung eines Vereins kann die gesamte Vorarbeit über den Haufen werfen“, so Rühlow.

Bei seinen Überlegungen muss Rühlow mehrere Kriterien berücksichtigen. Im Vordergrund steht dabei, dass Teams eines Vereins zu trennen sind und jede Staffel zahlenmäßig gleich stark sein soll.

Danach kommen regionale Gesichtspunkte zum Tragen. „Grob gesagt gibt es eine Nord- und eine Südstaffel. Die gedachte Grenze ist nicht starr und kann einen veränderten Verlauf nehmen, wenn es die zahlenmäßig gleich starke Einteilung verlangt“, erklärt Rühlow. In der Regel verläuft die gedachte Grenzlinie auf der Höhe von Wettringen und Emsdetten.

Punkt vier ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung von ersten Mannschaften. Kein Kriterium, das betont Rühlow, sei der Wunsch eines Vereins, die Staffel zu wechseln. „Wenn ich dem Wunsch eines Vereins nachkomme, muss ich allen Wünschen nachkommen. Dann hätten wir eine Staffel mit elf und eine mit 19 Vereinen.“

Allerdings gibt es für einige Vereine ein Schlupfloch. Clubs, die mit zwei Formationen in einer Klasse spielen, können selbst bestimmen, welches Team in welcher Staffel an den Start geht. Wenn also unbedingt die leistungsmäßig stärkere Mannschaft in der „Nordstaffel“ spielen soll, dorthin aber die Reserve eingeteilt wurde, ist es legitim, dass der Verein seine bessere Mannschaft als Reserve auflaufen lässt und umgekehrt. In der Saison 2012/13 nutzte das der TuS Laer für sich, um in die A-Liga zurückzukehren.

Vereine, die in der kommenden Saison über zwei B-Liga-Formationen verfügen, sind der FC Schwarz-Weiß Weiner, Fortuna Emsdetten, der SV Burgsteinfurt, der SV Mesum und der SC Altenrheine.

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