Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
FC Nordwaldes Annas treffen fünf Mal gegen den FC Galaxy

Nordwalde -

Die beiden Annas des FCN haben beim 5:0-Erfolg des FC Nordwalde gegen den FC Galaxy die Tore erzielt und ließen den Gegner dabei blass aussehen.

Montag, 05.03.2018, 15:03 Uhr

Anke Markmann (vorne, hier im Zweikampf mit Franziska Schmalenberg) leistete die Vorarbeit zum 4:0 von Anna Kamphues in der 84. Minute.
Anke Markmann (vorne, hier im Zweikampf mit Franziska Schmalenberg) leistete die Vorarbeit zum 4:0 von Anna Kamphues in der 84. Minute. Foto: Thomas Strack

Drei Mal Spieker , zwei Mal Kamphues – aber beide Male Anna. Fünf Treffer erzielten die beiden Annas im Spiel des FC Nordwalde gegen Galaxy Steinfurt, das mit 5:0 (1:0) ausging und eine Halbzeit lang eine Mannschaft sah, die „nicht Bezirksliga-tauglich“ spielte.

„Der Sieg für Nordwalde war verdient. Bis zur 30. Minute haben wir ganz ordentlich mitgehalten. Aber das Problem ist, dass ich durch kranke und verletzte Spielerinnen ständig die Aufstellung ändern muss. Dadurch sind wir nicht mehr Bezirksliga-tauglich“, resümierte Galaxy-Trainer Andreas Nicolaus. Sein Gegenüber Mirco Lauvers attestierte dem Gegner eine gute erste Halbzeit, in der früh gepresst habe – „womit wir nicht gerechnet haben“.

Dadurch hatte Lara Gremplinski noch vor dem 1:0 durch Anna Spieker in der 16. Minute sogar die Chance zur Führung, doch es blieb nur bei der Chance. Auf der Gegenseite führte Sandra Thiemanns Pass auf Anna Spieker zum 1:0. An Toren war‘s das aber auch schon in Durchgang eins. Mehr fielen nach dem Wechsel, als Galaxy sich nur noch „wehren“ konnte, wie Nicolaus sagte, und am Ende sogar „zu wenig Gegenwehr“ gezeigt habe.

Nach einem Einwurf in der 66. Minute erzielte Spieker das 2:0. „Gelöst, gedreht, getroffen“, kommentierte Albrecht diesen Treffer aus 18 Metern. Neun Minuten vor dem Ende steuerte Spieker ihr drittes Tor zum Sieg bei, als sie im richtigen Moment wieder an der richtigen Stelle stand.

Anschließend kam der Auftritt der zweiten Anna, die in der 84. und 90. Minute die letzten beiden Treffer für den TuS Altenberge markierte. Beim 4:0 leistete Anke Markmann die Vorarbeit, sodass Anna Kamphues nur noch den Fuß an der richtigen Stelle hinhalten musste. „Sie hat auf ihren Einsatz gebrannt, weil sie nicht in der Startelf war“, kommentierte Albrecht die beiden Tore.

Den letzten, in der Schlussminute, hatte Lena Grimme mit einem Freitstoß vorbereitet. Kamphues kam im Sechzehner irgendwie an das Kunstleder und stocherte das Runde über die Linie.

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