Turnen: Der Oberliga-Wettkampf in Schalksmühle
Lange Gesichter in Nordwalde

Nordwalde -

Unter schwersten Bedingungen fand für die Turnerinnen des SC Nordwalde der Oberliga-Wettkampf in Schalksmühle statt. Ohne drei Leistungsträgerinnen stellte sich der SCN der Konkurrenz und holte dabei alles aus sich heraus. Am Ende gab es trotzdem eine Enttäuschung.

Donnerstag, 28.06.2018, 15:36 Uhr

Die Nordwalder Turnerinnen müssen nachsitzen. Im Dezember steht für sie der Relegations-Wettkampf auf dem Programm.
Die Nordwalder Turnerinnen müssen nachsitzen. Im Dezember steht für sie der Relegations-Wettkampf auf dem Programm. Foto: SC Nordwalde

Schlecht waren die Voraussetzungen für die Turnerinnen des SC Nordwalde vor dem letzten Oberliga-Wettkampf. In Schalksmühle fehlten mit Maj Lill Eppe, Ronja Feld und Marielle Hemsing gleich drei Turnerinnen der eigentlich siebenköpfigen Startformation. So stellten sich Eileen Otte, Darja Winkel , Anne Löbbert und Luna Giesen allesamt einem Vierkampf. Unterstützt wurden sie von Maja Rausmann als Trainerin sowie Petra Otte und Inga Eppe, die als Kampfrichterinnen fungierten.

Am Barren erwischte das Team einen optimalen Start und fuhr mit 35 Punkten die vierthöchste Gerätewertung ein. Otte trumpfte hier sogar als drittbeste Einzelstarterin auf. Ein einziger Sturz floss am Balken mit in die Endwertung ein, woraus einmal mehr Platz vier resultierte. Die meisten Zähler für die SCN-Damen sammelte Winkel.

Am Boden freute sich das Team mit Giesen, die an diesem Gerät mit einer Akroserie inklusive zweier Salti Premiere feierte. Auch die übrigen Choreographien glückten, sodass zufrieden die letzte Geräterotation vollzogen werden konnte. Der abschließende Sprung wie auch der Stufenbarren waren im Oberhaus Westfalens Neuland für Anne Löbbert, die beide Herausforderungen hervorragend meisterte. Mit den präsentierten Schraubensprüngen war es den Nordwalderinnen aber aufgrund der geringeren Wertigkeiten nicht möglich, der Konkurrenz das Wasser zu reichen – unabhängig davon, wie gelungen sich die Einzelleistungen gestalteten.

In der Gesamtabrechnung siegte souverän und verdient die KTV Detmold, gefolgt von der KTV Dortmund. In Hinblick auf den dritten Treppchenplatz wurde es allerdings noch einmal richtig spannend: Zehn Wettkampfzähler brachten gleich drei Mannschaften mit in diese Abschlussrunde – neben dem SC Nordwalde waren das der TV Ibbenbüren sowie die KTV Alt Ravensberg. Die finale Entscheidung fiel also mit dem Tagesergebnis, und es war klar, dass derjenige, der von den Dreien „die Nase vorne“ haben würde, auch in der Gesamtwertung Rang drei einnehmen würde. Hierüber durfte schlussendlich der TV Ibbenbüren jubeln.

Für die KTV Alt Ravensberg blieb als Vierter immer noch der direkte Klassenerhalt, während der SCN trotz hervorragender Leistung als Fünfter in die Relegation muss. Das sorgte bei den Nordwalderinnen, die in Schalksmühle Großes geleistet hatten, für enttäuschte Gesichter.

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