Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
Florian Wolf soll beim 1. FC Nordwalde für mehr Biss sorgen

Nordwalde -

Florian Wolf heißt der neue Mann auf der Trainerbank des 1. FC Nordwalde. Am Sonntag hatte der Ibbenbürener das erste Mal die alleinige Verantwortung für den Tabellenletzten der Frauen-Bezirksliga inne. Zwar blieb auch gegen GW Amelsbüren ein Erfolgserlebnis aus, doch bei der 2:3-Heimniederlage erkannt der Neue viele gute Ansätze.

Montag, 03.12.2018, 16:56 Uhr
Florian Wolf tritt aus dem Hintergrund in die erste Reihe. Beim den Nordwalder Fußballerinnen übernimmt der Ibbenbürener den Trainerposten von Mirco Lauvers (v.).
Florian Wolf tritt aus dem Hintergrund in die erste Reihe. Beim den Nordwalder Fußballerinnen übernimmt der Ibbenbürener den Trainerposten von Mirco Lauvers (v.). Foto: Thomas Strack

Auch im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Mirco Lauvers (die WN berichteten) hat sich für die Nordwalder Bezirksliga-Fußballerinen nicht viel geändert. Gegen Grün-Weiß Amelsbüren kassierte das Bezirksliga-Schlusslicht eine 2:3 (0:2)-Heimniederlage.

Florian Wolf, der neue Mann auf der Bank, sah trotzdem gute Ansätze: „Es war zu spüren, dass die Mannschaft wollte. Leider hat es nicht zu einem Punkt gereicht, der meiner Meinung nach verdient gewesen wäre.“

Der FCN begann sehr diszipliniert, verteidigte gut und besaß auch die Chance, in Führung zu gehen. Das machten dann aber die Gäste aus Münster, die in der Schlussphase der ersten Hälfte zu zwei Toren durch Luisa Wünnemann und Meret Schmauch kamen. Kurz nach dem Wechsel fiel nach einem von Eva Tingelhoff verwandelten Elfer das 0:3.

„Wir haben aber die Köpfe nicht hängengelassen und haben weiter gekämpft“, so Wolf. Anke Markmann (60.) und Vanessa Dräger (89.) stellten den Anschluss her, doch mehr sprang für die Nordwalderinnen nicht heraus.

Heiner Brinkmann, Vorsitzender des 1. FCN, bestätigte am Montag, dass Wolf ab sofort für Lauvers in der Verantwortung steht: „Wir haben uns von Mirco einvernehmlich getrennt, jetzt macht Florian weiter.“

Wolf ist 23 Jahre alt, kommt aus Ibbenbüren und stieg beim FCN zu Saisonbeginn als Torwarttrainer ein. Der C-Lizenz-Inhaber stand zu seiner aktiven Zeit beim SV Dickenberg im Tor, musste seine Karriere aufgrund eines Kreuzbandrisses aber vorzeitig beenden.

Brinkmann ist zuversichtlich, dass die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte ein anderes Gesicht zeigt. „Verletzte Leistungsträgerinnen kommen zurück, zudem werden sich einige neue Spielerinnen der Mannschaft anschließen. Die sportliche Leitung der Damen mit Verena Böller und Maria Flöer ist da am Ball“, versichert der Vorsitzende.

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