Fußball: Kreistag der Steinfurter Fußballvereine
„Mache mit viel Freude weiter“

Burgsteinfurt -

Seit 31 Jahren ist Hans-Dieter Schnippe Vorsitzender des Fußballkreises Steinfurt. Am Montag hat seine letzte Amtsperiode begonnen. Und in dieser wartet noch eine ganz interessante Aufgabe auf den Rheinenser.

Dienstag, 09.04.2019, 15:09 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 14:31 Uhr
FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz (r.) gratuliert Hans-Dieter Schnippe zur Wiederwahl.
FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz (r.) gratuliert Hans-Dieter Schnippe zur Wiederwahl. Foto: Marc Brenzel

Hans-Dieter Schnippe steht seit 1988 an der Spitze des Fußballkreises Steinfurt. In den 31 Jahren seiner Amtszeit hat das Mitglied des SC Altenrheine jede Menge bewegt und unermüdlichen Einsatz für den Sport und die Vereine gezeigt. Satzungsbedingt geht Schnippe in seiner letzte Amtsperiode als Kreisvorsitzender. Was in dieser Zeit ganz oben auf der Agenda steht, wollte WN-Sportredakteur Marc Brenzel von dem Funktionär wissen.

Herr Schnippe, seit über drei Jahrzehnten fungieren Sie als Kreisvorsitzender. Wie fühlt es sich an, dass diese Zeit absehbar endet?

Hans-Dieter Schnippe: Das wird natürlich eine ganz besondere Zeit. Ich höre ja nicht auf, weil ich amtsmüde bin, sondern satzungsbedingt. Ich mache auf jeden Fall in den nächsten drei Jahren mit viel Freude weiter.

Was steht demnächst ganz oben auf der Agenda?

Schnippe: Es gilt, für einige Ämter im Kreisvorstand Nachfolger zu finden. Gerhard Rühlow und ich müssen aufgrund der Altersgrenze ausscheiden, und mein Stellvertreter Jörg Brandhorst hat signalisiert, nicht Kreisvorsitzender werden zu wollen. Wir werden das Thema „Nachfolger“ auf unserer nächsten Vorstandssitzung am 6. Juni ansprechen. Aber auch die Vereine dürfen sich Gedanken machen, wie die Posten neu besetzt werden können.

Wer könnte Ihnen nachfolgen?

Schnippe: Mein Ehrgeiz ist es, eine Frau in führender Position zu sehen. Generell sind jüngere Leute mit Erfahrungen im ehrenamtlichen Bereich prädestiniert.

Die Aufstiegschancen auf Funktionärsebene scheinen aktuell so gut wie nie zu sein.

Schnippe: Die sind super. Es braucht sich keiner zu scheuen, irgendein Amt zu übernehmen. Es muss ja nicht gleich für 31 Jahre sein.

Gibt es große sportpolitische Themen, die mittelfristig angepackt werden müssen? Wie steht es zum Beispiel um die einst angedachte Fusion mit dem Kreis Tecklenburg?

Schnippe: Ich wäre immer noch dafür. Vom Verband her ist uns da nichts vorgeschrieben. Der FLVW legt großen Wert darauf, dass aus freiwilligen Stücken fusioniert wird. Aber eine Zusammenlegung steht nicht zur Debatte. Ich erkenne da keine Tendenzen, dass so etwas gewollt ist. Deshalb fasse ich das Thema nicht an.

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