Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bernd Hahn will mit dem 1. FC Nordwalde das Maximale rausholen

Nordwalde -

Der 1. FC Nordwalde musste im Sommer gleich acht Leistungsträger in den fußballerischen Ruhestand entlassen. Deswegen wurde den Blauen eine etwas schwierigere Saison vorausgesagt. Doch die Truppe von Bernd Hahn schlägt sich so gut, dass bereits am Sonntag das Vorjahresergebnis erreicht werden kann. Warum das so ist, wollten die Westfälischen Nachrichten vom Trainer genauer erklärt bekommen.

Freitag, 03.05.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 15:02 Uhr
Applaus, Applaus: Was Bernd Hahns 1. FC Nordwalde in dieser Saison abliefert, kann sich wirklich sehen lassen. Doch der Trainer der Blauen will noch mehr.
Applaus, Applaus: Was Bernd Hahns 1. FC Nordwalde in dieser Saison abliefert, kann sich wirklich sehen lassen. Doch der Trainer der Blauen will noch mehr. Foto: Thomas Strack

Acht langjährige Leistungsträger verließen im vergangenen Sommer den 1. FC Nordwalde . Die Reihen schloss Trainer Bernd Hahn ausschließlich mit Kickern aus der A-Jugend und der Reserve. Folglich deklarierte die Sportliche Leitung die Spielzeit 2018/19 als „Saison des Umbruchs“. Und der gelang, denn vier Runden vor Schluss ist der FCN auf dem besten Weg, sogar das Vorjahresergebnis (Platz fünf, 47 Punkte) zu überbieten. Warum es so gut läuft, wollte Sportredakteur Marc Brenzel vom Coach der Blauen wissen.

Herr Hahn, Ihre Mannschaft kann sich noch auf die Medaillenränge vorschieben. Damit haben vor Saisonbeginn nicht viele gerechnet.

Bernd Hahn: Mich wundert das teilweise auch ein bisschen. Das hat aber nichts mit der Qualität, sondern der Quantität zu tun. Wir hatten in dieser Saison unglaublich viele Verletzte. Ich denke da zum Beispiel an Jungs wie Nicholas Mocciaro, Julian Schoo oder Steffen Braun. Oft standen uns daher nur elf, zwölf fitte Spieler zur Verfügung.

Auffällig ist, dass schon 72 Treffer erzielt wurden. Dabei taten sich die Nordwalder in den vergangenen Jahren mit dem Toreschießen immer etwas schwerer. Woran liegt das?

Hahn: Wir spielen in diesem Jahr sehr offensiv und mit Risiko. Manchmal vielleicht zum Leidwesen unserer Abwehr. Aber wir verfügen vorne nun mal über die Leute, die eine Partie entscheiden können.

Mit welchen Zielvorgaben schicken Sie Ihre Mannschaft in die letzten vier Spiele?

Hahn: Wir möchten das Maximale rausholen. Auf die Ochtruper auf Platz drei haben wir nur zwei Punkte Rückstand. Wenn es optimal läuft, können wir sogar noch Zweiter werden.

Diesbezüglich meint es das Restprogramm ja gut mit dem FCN. Es geht bis zur Sommerpause nur noch gegen vermeintlich schlagbare Teams.

Hahn: Moment mal. In der Praxis sieht es doch ganz anders aus als in der Theorie. Wir treffen jetzt nacheinander auf GW Rheine, den Skiclub Rheine, Matellia Metelen und Preußen Borghorst. Die drei Erstgenannten kämpfen noch um den Ligaverbleib. Da ist bei uns die richtige Einstellung gefragt.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde diesmal nicht das Ziel „Aufstieg“ ausgegeben. Ist es darauf zurückzuführen, dass es für den 1. FC Nordwalde so gut läuft?

Hahn: Wir sind verhältnismäßig schwer in die Saison gekommen. Aber dann hat die Mannschaft gesehen, dass sie Fußball spielen kann und ist in Schwung gekommen. Diesen Schwung würde ich gerne in die kommende Saison mitnehmen.

Was ist denn dann zu erwarten?

Hahn: Genau wie vor dieser Saison werden wir kein konkretes Ziel benennen. Mit Germania Hauenhorst hatten wir diesmal eine super Truppe vor uns, die jetzt aufsteigt. So wie ich das mitbekomme, verstärkt sich Amisia Rheine ganz gut. Aus meiner Sicht ist es ganz wichtig, dass unsere Mannschaft komplett zusammenbleibt.

Gibt es Neuzugänge?

Hahn: Robin Lenger aus der A-Jugend. Das ist ein Zehner-Typ, der den Sprung schaffen kann.

Und von außerhalb?

Hahn: Wir sind kein Verein, der zahlt. Aber wir sind aber auch kein Verein, der Leute abweist. Nordwalde ist eine schöne Gegend, und die Leute sind sehr nett. Also, wenn jemand den Weg zu uns finden sollte, der ist herzlich willkommen.

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