Frauenfußball: Bezirksliga
Der 1. FC Nordwalde fertigt die SG Horstmar/Leer ab

Nordwalde -

Totgesagte leben länger: Das scheint auch für die Fußballerinnen des 1. FC Nordwalde gelten. Auf der Zielgeraden der Saison mobilisiert der designierte Absteiger noch einmal alle Kräfte. Das bekam am Sonntag die SG Horstmar/Leer zu spüren.

Montag, 13.05.2019, 13:52 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 15:44 Uhr
Kira-Sophie Kraul (l.) erzielte mit einem Distanzschuss das zwischenzeitliche 4:0.
Kira-Sophie Kraul (l.) erzielte mit einem Distanzschuss das zwischenzeitliche 4:0. Foto: Thomas Strack

Christian Löbbering und Stefan Schwarthoff sind seit Kindergartentagen die besten Freunde. Am Sonntag standen sich die beiden „Blutsbrüder“ mit ihren Teams gegenüber. Das deutlich bessere Ende hatte der von Löbbering trainierte 1. FC Nordwalde für sich, der die von Schwarthoff gecoachte SG Horstmar/Leer mit 5:0 (4:0) abfertigte.

„Die Mädels glauben wieder an sich und spielen Bälle, die sie sich vor drei, vier Wochen nie zugetraut hätten“, freute sich Löbbering über tolle Kombinationen. Im Mittelpunkt stand Anna-Maria Spieker, die wie vor einer Woche beim 5:0 gegen Borussia Emsdetten II auch diesmal vier Tore erzielte: In Hälfte eins gelang ihr sogar ein lupenreiner Hattrick (10./21./29.), ehe sich ihren Galaauftritt in der 77. Minute mit dem 5:0-Endstand vollendete. Das 4:0 steuerte Kira-Sophie Graul mit einem Fernschuss bei (31.).

„Für diese Mannschaftsleistung könnte ich Euch alle knutschen“, stellte Löbbering seiner Truppe das aus seiner Sicht größtmögliche Lob aus.

Schwarthoff hingegen nahm seine Mannschaft nach dem Abpfiff in Schutz: „Wir haben halt noch ganz viele junge Spielerinnen in unseren Reihen. Da sind Rückschläge einkalkuliert. Heute haben wir den Gegner mit individuellen Fehlern zum Toreschießen eingeladen, und nach dem 0:2 sind bei uns die Köpfe nach unten gegangen.“

Löbbering, das steht seit Sonntag fest, wird die Nordwalder Fußballerinnen auch in der kommenden Saison betreuen. Und das unabhängig davon, ob die Truppe den Klassenerhalt in der Bezirksliga noch realisiert oder in die Kreisliga absteigen muss. Ebenfalls an Bord bleibt Stefan Schlätker, der als Teammanager fungiert.

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