Fußball: Steinfurter Stadtmeisterschaft
Modus der Steinfurter Stadtmeisterschaft wird revolutioniert

Steinfurt -

Der SV Wilmsberg richtet in diesem Jahr die Steinfurter Stadtmeisterschaft aus. Die Piggen haben sich dazu entschieden, den Modus grundlegend zu verändern. Außerdem mischen diesmal zwei neue Vereine mit.

Montag, 01.07.2019, 12:02 Uhr
Im Vorjahr gewannen Kai Hintelmann (l.) und der SV Burgsteinfurt den Titel. Gegen Nils Schemann und dessen Wilmsberger gewannen die Stemmerter mit 2:1.
Im Vorjahr gewannen Kai Hintelmann (l.) und der SV Burgsteinfurt den Titel. Gegen Nils Schemann und dessen Wilmsberger gewannen die Stemmerter mit 2:1. Foto: Jan Gudorf

Die Steinfurter Fußball-Stadtmeisterschaft bekommt einen neuen Anstrich verpasst. Statt bislang vier Teams machen in diesem Jahr erstmals sechs Mannschaften bei der Traditionsveranstaltung mit. Das gab jetzt der veranstaltende SV Wilmsberg bekannt.

Neben den Piggen, dem SC Preußen Borghorst, Titelverteidiger SV Burgsteinfurt und dem FC Galaxy Steinfurt bereichern der 1. FC Nordwalde und der TuS Laer das Teilnehmerfeld.

Mit der Ausweitung auf sechs Mannschaften geht ein veränderter Modus einher. Gespielt wird zunächst in zwei Vorrunden. Die Gruppe A eröffnet den Wettbewerb am 17. Juli (Mittwoch). Hier treffen die Hausherren, die Preußen und der FCN aufeinander. Tags darauf sind der SVB, der TuS und die „Galaktischen“ an der Reihe. Jede Partie in beiden Dreierrunden dauert 45 Minuten.

Die endgültige Entscheidung fällt am 20. Juli (Samstag). Die Dritt- und Zweitplatzierten machen zunächst untereinander die Plätze fünf beziehungsweise drei aus, bevor es zum großen Endspiel der Gruppensieger kommt. Am Finaltag beträgt die Spieldauer jeweils 90 Minuten.

„In den vergangenen Jahren hat sich ja wenig geändert, deshalb wollten wir mal was Neues anbieten. Wir hoffen, den Wettbewerb damit ein bisschen attraktiver zu machen“, argumentiert Wilmsbergs spielender Co-Trainer Marius Wies.

Bei der Konkurrenz stoßen die Modifizierungen auf Zustimmung. „Grundsätzlich begrüße ich die Veränderungen. Die machen es spannender. Ob es sich allerdings dabei noch um eine klassische Stadtmeisterschaft handelt, lasse ich mal dahingestellt“, bezieht SVB-Coach Christoph Klein-Reesink Stellung. Seinem Verein lag eine Einladung vor, zeitgleich beim stark besetzten Turnier in Gievenbeck anzutreten. Dort hätten Ober- und Westfalenligisten den Weg der Gelb-Roten gekreuzt. Doch die Burgsteinfurter bleiben lieber in unmittelbarer Nachbarschaft und starten bei der Stadtmeisterschaft.

„Das Interesse an der Stadtmeisterschaft hat meiner Meinung nach in den vergangenen Jahren immer mehr nachgelassen. Deshalb finde ich es cool, dass was Anderes gemacht wird. Gerade für uns als kleinen Verein ist der neue Modus reizvoller. Über 90 Minuten hätten wir gegen starke Bezirksligisten wie Wilmsberg oder Burgsteinfurt ja überhaupt keine Chance. Aber vielleicht sollte man dem Kind einen anderen Namen geben. Stadtmeisterschaft passt irgendwie nicht mehr, wenn Nordwalde oder Laer mitmachen“, findet Ali Pish Been, Vorsitzender des FC Galaxy.

Im Vorjahr gewann der SV Burgsteinfurt souverän mit drei Siegen in drei Spielen den Titel. Soweit wollen es die Wilmsberger angesichts ihres Heimvorteils nicht noch einmal kommen lassen.

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