Gerätturnen: Münsterlandliga
SC Nordwalde glänzt in Greven

Nordwalde -

In Greven fand am Wochenende die Abschlussrunde Gerätturnen der Münsterlandliga in Greven statt. Die zweite Nordwalder Formation mit Elisa Henke, Dari Schnückler, Anjuli Jebanesan, Ruth Ludowicy, Kathi Höner und Antonia Clemens hatte sich zum Ziel gesetzt, mit einem vierten Platz den direkten Klassenerhalt in der höchsten Münsterlandliga zu sichern.

Mittwoch, 10.07.2019, 15:20 Uhr
Goldener Abschluss: die dritte Mannschaft des SCN mit (oben von li.) Sarah Junge, Andrea Niendieck, Pauline Hanke, Johanna Michel, Ida Kutsche und Liliana Wißgott sowie die zweite Turnriege mit (unten von li.) Ruth Ludowicy, Antonia Clemens, Elisa Henke, Kathi Höner, Anjuli Jebanesan und Dari Schnückler
Goldener Abschluss: die dritte Mannschaft des SCN mit (oben von li.) Sarah Junge, Andrea Niendieck, Pauline Hanke, Johanna Michel, Ida Kutsche und Liliana Wißgott sowie die zweite Turnriege mit (unten von li.) Ruth Ludowicy, Antonia Clemens, Elisa Henke, Kathi Höner, Anjuli Jebanesan und Dari Schnückler Foto: SCN

Für die junge dritte Mannschaft ging es darum, die Platzierung aus der Hinrunde zu bestätigen, was Sarah Junge, Andrea Niendieck, Pauline Hanke , Johanna Michel, Ida Kutsche und Liliana Elli Wißgott sehr gut umzusetzen wussten.

Die dritte Mannschaft startete am Boden mit einer ausgeglichenen Leistung – Johanna Michel eröffnete den Wettkampf und verbuchte ebenso wie Pauline Hanke und Sarah Junge über zwölf Punkte, beste Turnerin der Mannschaft war Andrea Niendieck. Der anschließende Barren sorgte mit 33,35 Zählern für enttäuschte Gesichter bei den jungen Turnerinnen, die ihre Flugelemente nicht in gewohnter Manier abrufen konnten.

Am Balken trugen besonders Pauline Hanke und Ida Kutsche mit über zwölf Punkten zum Ergebnis bei, 35,20 Punkte waren ein gutes Resultat. Der 1,25 m hohe Sprungtisch stellte die noch kleinen Turnerinnen dann noch einmal vor eine Herausforderung. Liliana Wißgott legte vor, Sarah Junge erhöhte, Pauline Hanke und Andrea Niendieck vervollständigten das mit 34,80 Punkten ordentliche Ergebnis. 141,5 Gesamtzähler bestätigten schließlich die Leistung der Hinrunde (141,45).

Die zweite Nordwalder Formation turnte an diesem Tag den Wettkampf ihres Lebens und setzte direkt am ersten Gerät, dem Balken, ein Zeichen: 39,15 Zählern hatte niemand etwas entgegenzusetzen und man ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Alle Übungen wurden sturzfrei dargeboten, was sicher auch dem intensiven und aufgestockten Training geschuldet war. Mit 13,4 Punkten fuhr Dari Schnückler den Gerätesieg ein, Elisa Henke , Anjuli Jebanesan und Ruth Ludowicy erturnten hohe 12er-Wertungen.

„Ich wusste, dass wir es können“ war Trainerin Eileen Otte voll des Lobes für ihre Schützlinge. Auch den Boden absolvierte man als Mannschaftssieger – 41,35 Punkte waren nicht zu toppen. Dari Schnückler beeindruckte mit 13,55 Zählern, Ruth Ludowicy glänzte mit einer 13,85 als drittbeste Gesamtstarterin und Elisa Henke bestach mit der zweithöchsten Tageswertung (13,95) Kampfrichter und Publikum.

Den Sprung eröffnete Antonia Clemens, Kathi Höner griff nun ebenfalls in das Geschehen ein und man verbuchte mit soliden Drehsprüngen, ergänzt durch Dari Schnückler und Anjuli Jebanesan, 37,40 Teamzählern und damit Position drei. Am abschließenden Barren machte Nordwalde dann „den Sack zu“. Kathi Höner, Anjuli Jebanesan, Elisa Henke und Dari Schnückler zeigten sich von ihrer besten Seite und konnten die Holme mit 37,35 Punkten und einem weiteren Gerätesieg verlassen. Elisa Henke ging außerdem als zweitbeste Barrenturnerin des Gesamtklassements hervor.

Im Tagesergebnis katapultierte sich SCN 2 mit beinahe vier Punkten Vorsprung auf Rang eins, was den Tabellenstand noch einmal kräftig aufmischte. In der Endabrechnung sollte für die strahlende Mannschaft nicht nur der direkte Klassenerhalt herausspringen, sondern dieser zusätzlich mit einem dritten Platz auf dem Podium versüßt werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6767903?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35354%2F
Trotz Querschnittslähmung: Die ersten Schritte nach 15 Jahren
Es ist nicht einfach, aber es geht – oder vielmehr: Er geht. Dennis Sonne ist durch einen Unfall vor 15 Jahren komplett querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Jetzt kann der 35-Jährige am Rollator ein paar Schritte machen, dank eines Elektrostimulators.
Nachrichten-Ticker