Handball: Kennedy-Trophy des TB Burgsteinfurt
Bei der Kennedy-Trophy des TB Burgsteinfurt ist kein Favorit in Sicht

burgsteinfurt -

Eine gute Tradition ist, dass der TB Burgsteinfurt jeden Sommer die Kennedy-Trophy ausrichtet. Beim beliebten Vorbereitungsturnier für Handballer dürfte es in diesem Jahr so spannend wie nie zugehen. So nah lagen die Teilnehmer leistungsmäßig noch nie zusammen.

Donnerstag, 15.08.2019, 17:40 Uhr
Noch ist die Trophy im Besitz des Titelverteidigers. Der heißt TB Burgsteinfurt. Aber der sie aber nach dem Finale erneut hochhalten kann, ist mehr als fraglich.
Noch ist die Trophy im Besitz des Titelverteidigers. Der heißt TB Burgsteinfurt. Aber der sie aber nach dem Finale erneut hochhalten kann, ist mehr als fraglich. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Handballwochen beim TB Burgsteinfurt gehen in die Endphase. Am Freitag endet der Vorgerd-Cup der Frauen, dafür beginnt einen Tag später die Kennedy-Trophy, die es bereits seit 1965 in Burgsteinfurt gibt.

Erster Gewinner der Schale war damals der TuS Wellinghofen aus Dortmund, der ein Jahr zuvor Deutscher Meister im Feldhandball geworden war. Wellinghofen ist in diesem Jahr nicht dabei, aber die von Edward H. Karl gestiftete Schale (siehe Zum Thema) wird immer noch an den Sieger dieses Vorbereitungsturniers vergeben.

Im vorigen Jahr gewann sogar der Ausrichter – seit 1969 zum ersten Mal wieder. Die Chance, die Schüssel in diesem Jahr nach Steinfurt zu holen, ist groß. Neben den beiden Bezirksligisten TV Borghorst und TB Burgsteinfurt sind die Kreisligateams des SC Nordwalde , BSV Roxel und Arminia Ochtrup II im Topf.

Eröffnet wird die Trophy am Samstag um 16 Uhr mit der Begegnung Roxel gegen Borghorst; um 18 Uhr geht es mit Burgsteinfurt gegen Nordwalde weiter. Am Sonntag um 16 Uhr steigt das Lokalderby TVB gegen TBB; um 18 Uhr treten Nordwalde und Ochtrup II gegeneinander an. Unter der Woche spielen die Mannschaften am Dienstag, Donnerstag und Freitag bis am Sonntag um 16 Uhr die Finalrunde eingeläutet wird.

„Für uns kommt die Trophy genau richtig. Wir trainieren seit Juni und werden jetzt versuchen, die taktischen Veränderungen im Spiel umzusetzen“, sagt Jörg Kriens, der Coach der Borghorster Handball. Bisher haben die TVBler nur wenige Trainingsspiele absolviert und zur Abwechselung auch mal Kickboxen ausprobiert. „Um Power zu bekommen, war echt anstrengend. Eine blutige Nase hat sich aber keiner geholt“, so Jörg Kriens weiter.

Die Handballer des Ausrichters TBB trainieren ebenfalls seit Mitte Juni, haben aber das Problem, dass sie einige Verluste zu beklagen haben und neue Jungs aus der Zweiten und der A-Jugend ins Team einbauen müssen. Das kann dauern. Nils Wiemeler, Helge Meinikmann und Johannes Naendrup haben sich sportlich aus Burgsteinfurt verabschiedet, Robert Barnow (Kreuzbandriss) und Kevin Aguiar (Achillessehnenriss) sind langzeitverletzt. Als Favorit auf eine Titelverteidigung kommt die Mannschaft von Trainer Jochen Gauls somit kaum infrage.

Auch der SC Nordwalde mit Trainer Rainer Novak sieht sich nicht in der Favoritenrolle. Novak muss als Nachfolger von Manfred Büc­ker und Markus Tasche sieben Spieler, fünf davon aus der A-Jugend, ins Team einbauen und will bei der Trophy in erster Linie „Erfahrung sammeln“. Mit Jan Siegemeyer (Tor), Theo Hols (Außen), Rico Flothkötter (Rückraum), Tobias Liesenkötter (Rückraum) und Thore Ruland (Kreis) hat Novak fünf seiner ehemaligen A-Jugendlichen mit zu den Senioren genommen. Felix Rathmann (Rückraum) kam vom TV Borghorst nach Nordwalde zurück, Sven Hülskötter (Rechtsaußen) hat nach einer längeren Pause wieder Lust am Handball gefunden

 

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