Handball: SC Nordwalde schlägt TSV Ladbergen II mit 26:18
Gallig bis zum Schluss

Nordwalde -

Der SC Nordwalde ist super in die Saison gestartet. Vor eigenem Publikum gewann der Bezirksliga-Aufsteiger gegen die Reserve des TSV Ladbergen. Entsprechend angetan war Trainer Rainer Nowack.

Sonntag, 11.10.2020, 20:12 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 22:24 Uhr
Hendrik Elshoff war mit acht Buden der beste Torschütze des SC Nordwalde beim 26:18-Heimsieg über TSV Ladbergen II.
Hendrik Elshoff war mit acht Buden der beste Torschütze des SC Nordwalde beim 26:18-Heimsieg über TSV Ladbergen II. Foto: Matthias Lehmkuhl

Toller Saisonauftakt für die Bezirksliga-Handballer des SC Nordwalde : Gegen die hoch einzuschätzende Reserve des TSV Ladbergen gewann am Sonntagabend die Mannschaft von Trainer Rainer Nowack ungefährdet mit 26:18 (14:8) in der Wichernhalle.

„Ich bin eigentlich überrascht. Meine Mannschaft hat fast alles das umgesetzt, was ich ihr aufgetragen habe. Nur die Laufwege und die Passgenauigkeit stimmten noch nicht ganz“, war SCN-Trainer Rainer Nowack im Großen und Ganzen zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Von Beginn an war das Heimteam präsent, heiß und gallig. In der Deckung wurde der ballführende Spieler sofort attackiert und festgemacht. Ladbergen II fand oft kein Mittel gegen die aggressive Abwehr der Nordwalder. Die Referees mussten mehrfach den Arm wegen drohenden Zeitspiels heben. In der Offensive hingegen fehlte beim SCN noch die nötige Ruhe. Teilweise wurde der Angriff zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen. „Das haben sie aber schon besser gemacht als im vergangenen Jahr. Daran müssen wir noch arbeiten“, so Nowack.

Hendrik Elshoff glänzte oft mit seinen genauen Würfen aus dem Rückraum in den Winkel, übertrieb es aber manchmal mit zu schnellen Abschlüssen. Trotzdem war er mit acht Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft. Fünf Spielminuten vor der Pause warf Lennard Spinola das 12:6 nach einem Tempogegenstoß. Der Sechs-Tore-Vorsprung hielt bis Ende der ersten Halbzeit (14:8).

Wegen der Corona-Auflagen verzichteten beide Mannschaften auf den Seitenwechsel und das dafür nötige Desinfizieren der Auswechselbänke.

Anfangs der zweiten 30 Minuten schaffte es Ladbergens Reserve, den Rückstand bis auf drei Tore zu verkürzen (13:16, 44.). Rainer Nowak feuerte seine Jungs immer wieder lautstark an. Peter Averbeck sorgte mit einem Wurf aus dem Rückraum für die Vorentscheidung (23:17, 55.).

Die Gäste versuchten es in der Schlussphase mit einer offensiven 4-2-Deckung, die aber den SCN nicht mehr aus der Ruhe brachte. „Wir wollten immer unbedingt das Tor machen, und wir waren richtig gut in der Rückwärtsbewegung“, resümierte Rainer Nowak nach der Schlusssirene.

Tore: Elshoff (8), Schulte (2), Averbeck, Büchter und Cohausz (je 3), Hülskötter, Teuber und Töns (je 2), Spinola (1)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7627475?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35354%2F
Nachrichten-Ticker