Nottuln
Harter Kampf am Doppel-Mini

Dienstag, 11.09.2007, 10:09 Uhr

Nottuln . Wie erwartet wurde am Sonntagnachmittag beim Doppel-Mini-Wettkampf beim 14. Kiepenkerl-Cup in der Sporthalle des Gymnasiums beeindruckender Hochleistungstrampolinsport geboten.

Vor allem im Jugend- und Erwachsenenbereich wurden Sprünge geturnt, wie zum Beispiel ein dreifacher Rückwärtssalto, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt. „Und sicher auch nicht bei jeder Deutschen Meisterschaft“, war sich Organisator Bernd Manemann-Kallabis sicher. Letztendlich siegte Timo Raß im Männerbereich mit überragender Leistung und sicherte sich ebenfalls den Ehrenpreis für die höchste Gesamtwertung. Das beste Ergebnis im Qualifikationswettbewerb für die kommende WM erturnte Nico Gärtner (Cottbus) vor dem amtierenden Deutschen Meister Christopher Schüpferling (Erlangen). Bei den Turnerinnen stand am Ende die Deutsche Meisterin Kathrin Deuner ganz oben auf dem Treppchen.

Auch die Nottulner Besetzung erreichte gute Platzierungen. „Für viele war dies der erste große Wettkampf, und alle haben sich ordentlich präsentiert“, zeigte sich Trainer Manemann-Kallabis zufrieden. Lukas Prehm erreichte ohne große Fehler einen guten achten Platz, obwohl sein Trainingsschwerpunkt zur Zeit beim Trampolin liegt. Die 10-jährige Anna Kallabis verpasste die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften nur um sechs Zehntel. Maike Prehm, Lena Gerding, Ellen Lassalle und Anna-Lena Jürgens erreichten Plätze unter den ersten Zehn. Auch Jacqueline Esplör kämpfte um die Qualifikation für die DM. Allerdings verpasste sie durch Haltungsschwierigkeiten unglücklich das Finale. „Aber sie ist auf dem Weg nach oben“, so ihr Nottulner Trainer. „Insgesamt lässt sich ein Aufwärtstrend feststellen. In ein bis zwei Jahren können wir sicher auch Platzierungen im vorderen Bereich schaffen“, erklärte er weiter.

Vollkommen zufrieden waren die Organisatoren mit dem diesjährigen Kiepenkerl-Cup, auch wenn der gebotene Spitzensport mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Dass diese Großveranstaltung so reibungslos ablief, lag vor allem am Engagement der Eltern, „die Tag und Nacht mitgeholfen haben“, bedankte sich Bernd Manemann-Kallabis, „Und auch ein Dank an die Gemeinde für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Unterstützung bei den Ehrenpreisen.“

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