Nottuln
Große Verunsicherung

Sonntag, 30.03.2008, 23:03 Uhr

Nottuln . Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich für die Bezirksliga-Handballer von GW Nottuln weiter zu. Durch die 23:29 (14:12)-Auswärtsniederlage gegen das bisherige Schlusslicht TV Emsdetten III rutschten die Schützlinge von Trainer Bodo Dreger erstmalig in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz. Bereits seit sieben Partien warten die Grün-Weißen nun schon auf einen Erfolg. „Die Begegnungen werden verloren, weil in der Mannschaft eine große Verunsicherung herrscht“, beobachtete der Coach auch in Emsdetten.

Die Gäste bestimmten zunächst die Partie, hatten allerdings schon nach zwei Minuten die erste Hiobsbotschaft zu verkraften. Jan Beulker musste mit einem Nasenbeinbruch in das Krankenhaus gebracht werden. Unbeeindruckt dieser Verletzung erarbeitete sich die Dreger-Sieben bis zum Seitenwechsel einen 14:12-Vorsprung heraus, „der eigentlich noch deutlicher hätte ausfallen können. Wir hatten noch einige Möglichkeiten mehr.“

Für den zweiten Spielabschnitt hatte sich das GWN-Team vorgenommen, mehr über den Rückraum zu spielen. „Zuvor hatten wir meist versucht, über den Kreis zum Erfolg zu kommen“, berichtete Dreger. „Doch gerade dort war es sehr eng.“ Der Schuss ging jedoch nach hinten los: Zunächst wurde innerhalb von nur drei Minuten die 14:12-Führung verspielt, und der TV Emsdetten III ging mit 15:14 in Front. Mitentscheidend für den weiteren Spielverlauf sei jedoch gewesen, dass das Dreger-Team in der 36. Minute eine doppelte Unterzahl der Gastgeber nicht ausnutzte. Beim Stand von 16:16 wurde kein Treffer erzielt. Im Gegenteil: Die TVE-Drittvertretung war sogar einmal erfolgreich. Gerade in dieser Phase war den Nottulnern die Verunsicherung anzumerken. In der Folgezeit erhöhte sich die Fehlwurfquote der Gäste von Minute zu Minute, während der Gegner meist jeden Angriff mit einem Torerfolg abschloss.

Trotz dieser Niederlage hat Bodo Dreger die Hoffnung auf das Erreichen des Klassenerhaltes noch nicht aufgegeben. „Wir wollen mit aller Macht drin bleiben. Wir haben noch vier Spiele vor der Brust, die wir durchaus alle gewinnen können.“ Die letzten Vergleiche seien nur noch „reine Kopfsache“.

GWN: Schlüter (7), K. Uphues (4), Bauer (3), Laumann (3), Geers (2), Moldenhauer (2), Lappe (1), Große-Frericks (1).

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