Nottuln
„Haben es selbst in der Hand“

Freitag, 25.04.2008, 08:04 Uhr

Nottuln - „Wir haben es selbst in der Hand, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen“, stellt Bodo Dreger , Trainer des Handball-Bezirksligisten GW Nottuln, bei einem Blick auf die Tabelle vor dem letzten Spieltag fest. Neben den Grün-Weißen kämpfen noch die SG HF Reckenfeld /Greven 05, Ibbenbürener Spvgg. III (alle 16:34 Punkte) und TV Emsdetten III (15:35) um den Ligaverbleib. Lediglich der Abstieg des Schlusslichtes Vorwärts Gronau (14:36) ist bereits amtlich.

Die direkten Nottulner Konkurrenten sind bereits am Samstag im Einsatz. Die Drittvertretung aus Emsdetten empfängt den Fünften HSG Ascheberg/Drensteinfurt, Reckenfeld/Greven bekommt es in eigener Halle mit dem Zweiten DJK Eintracht Hiltrup zu tun, und die Truppe aus Ibbenbüren gastiert beim Siebten DJK Coesfeld. „Wenn eine dieser drei Teams verliert, können wir nicht mehr absteigen“, hat der GWN-Coach ausgerechnet.

In diesem Fall hätte das Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle am Wellenfreibad gegen den TB Burgsteinfurt nur noch theoretische Bedeutung. „Ungeachtet dessen wollen wir uns von unseren treuen Fans natürlich mit einem Sieg aus der Saison verabschieden.“

Der Anhang habe nicht zuletzt am vergangenen Wochenende beim 26:21-Auswärtssieg gegen Vorwärts Gronau für eine hervorragende Stimmung gesorgt. Deshalb wollen die Grün-Weißen nach der Begegnung am Sonntag mit den Zuschauern noch gemeinsam feiern. „Hoffentlich bejubeln wir den Klassenerhalt.“

Nach seinem auskurierten Nasenbeinbruch steht Jan Beulker wieder im Kader. Noch nicht endgültig gesichert sind aber die Einsätze von Holger Lappe, Patrick Geers und Kai Uphues, wobei der scheidende Nottulner Übungsleiter davon ausgeht, dass das Trio auflaufen kann.

Das Hinspiel in Burgsteinfurt wurde trotz einer zwischenzeitlichen 14:12-Halbzeitführung noch verloren. „Diese Niederlage wollen wir mit einem Erfolg im Rückspiel wieder geradebiegen“, erklärt Dreger und hofft auf einen versöhnlichen Saisonausklang, „schließlich verloren wir insgesamt acht Partien mit nur einem Treffer Unterschied. Das war schon sehr bitter.“

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