Nottuln
„Botschafter der Gemeinde“

Dienstag, 10.06.2008, 18:06 Uhr

Nottuln - In der von-Aschebergschen Kurie herrschte am Montagabend ausgelassene Stimmung. Das war auch kein Wunder, denn Bürgermeister Peter Amadeus Schneider und der Beigeordnete Klaus Fallberg empfingen im Namen der Gemeinde die erste Fußballmannschaft von GW Nottuln. Die Grün-Weißen, erschienen mit allen Kickern, dem Trainerstab sowie vielen Vorstandsmitgliedern, hatten vor etwas über einer Woche den Aufstieg in die Westfalenliga geschafft (wir berichteten).

„Dass, was sie erreicht haben, ist ein grandioses sportliches Ereignis. Was mich begeistert, ist, dass wir in Zukunft dank Ihnen eine derart attraktive Liga in Nottuln angeboten bekommen“, würdigte der Bürgermeister die Leistung der Mannschaft von Trainer Rainer Leifken in der abgelaufenen Serie. Und der erste Mann der Gemeinde fügte hinzu: „Sie sind Botschafter der Gemeinde Nottuln und damit ein großer Imagefaktor, den man in Zahlen nicht ausdrücken kann.“

Schneider wies allerdings auch nachdrücklich auf die soziale Bedeutung des Vereins in der Gemeinde hin: „Die Vereinsarbeit ist der eigentliche Erfolg. Sie bieten viele Mannschaften an, in denen Sportler in allen Altersklassen ihrem Hobby nachgehen können. Und das finde ich fabelhaft!“

Anschließend ergriff der 1. Vorsitzende des Gesamtvereins, Jürgen Wüllenweber, das Wort. Auch er lobte die tolle Leistung der Mannschaft und erinnerte zudem an die gute Jugendarbeit, die nur dank der vielen Ehrenamtlichen seit Jahren gewährleistet werden kann. „Und auch hier sieht man Erfolge, schließlich hat die A-Jugend gerade den Aufstieg in die Landesliga geschafft“, so Wüllenweber.

Der 1. Vorsitzende nahm die Chance aber auch wahr, im Beisein einiger Politiker kritische Worte an die Versammlung zu richten: „Wir haben keine Tribüne und keine Lautsprecheranlage. Das ist schon sehr ungewöhnlich für einen Westfalenligisten. Manchmal fragen sich die Zuschauer in unserem Stadion, ob sie auf dem Friedhof sind.“

Zu guter Letzt ergriff Fußball-Abteilungsleiter Ulrich Leiendecker das Wort. Er bedankte sich natürlich bei der Mannschaft, aber auch besonders bei Trainer Rainer Leifken und Co-Trainer Marco Wiesweg für die bravouröse Saison. Anschließend nutzte er die Gelegenheit, um den Hut vor vier Spielern zu ziehen, die in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein werden: Dirk Teichmann und Sven Laumann (beide Karriereende) sowie Jens Könemann und Alexander Leifeld, die beide zum Landesligisten 1. FC Gievenbeck wechseln.

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