Nottuln
Viele Tore und Maßarbeit

Nottuln. Hätte es vor vier Jahren in der Fußball-Landesliga die gleiche Tabellensituation gegeben wie zum Ende der letzten Saison, hätte es ein Entscheidungsspiel zwischen DJK Amisia Rheine und SG Telgte um den Klassenerhalt gegeben...

Freitag, 11.07.2008, 20:07 Uhr

Nottuln - Hätte es vor vier Jahren in der Fußball-Landesliga die gleiche Tabellensituation gegeben wie zum Ende der letzten Saison, hätte es ein Entscheidungsspiel zwischen DJK Amisia Rheine und SG Telgte um den Klassenerhalt gegeben. Damals nämlich spielte die Tordifferenz keine Rolle im Falle von Punktgleichheit. In der abgelaufenen Saison profitierte SG Telgte von der Neuregelung, während DJK Amisia Rheine wohl der früheren nachtrauert. Mit diesen Worten beginnt Staffelleiter Gerhard Rühlow seine Rückschau auf die abgelaufene Saison der Landesliga , die Grün-Weiß Nottuln am Ende ganz vorne sah.

Einen überraschenden Ausgang nahm der Kampf um den Klassenerhalt. Während für Vestia Disteln schon seit Wochen das Schicksal besiegelt war, schien Neuling SG Telgte zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf die Rückfahrkarte in die Bezirksliga zu gehören. Denn das Team war von Beginn an auf einem Abstiegsplatz, den es erst am letzten Spieltag mit einem Sieg über Viktoria Heiden verließ, und auch das nur aufgrund der im Vergleich zur Konkurrenz günstigeren Tordifferenz. „Maßarbeit“ könnte man so etwas wohl nennen.

Das Gegenstück zur SG Telgte lieferte FC Eintracht Rheine II. Zeitweise sogar im scheinbar gesicherten Mittelfeld hatten die Emsstädter während der ersten 29 Spieltage kein einziges Mal einen der drei letzten Ränge inne. Am Schluss aber reichte das 1:1 im Spiel gegen Gievenbeck nicht aus, die Liga zu halten.

Die beeindruckende Aufholjagd von Amisia Rheine brachte ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg. Den Emsstädtern wird es nicht zum Trost gereichen, dadurch in die Landesliga-Annalen eingegangen zu sein, dass sie die erste Mannschaft sind, die nur aufgrund der Tordifferenz den Weg zurück in die Bezirksliga antreten musste.

An der Tabellenspitze fiel die Entscheidung zwar nicht unter Zuhilfenahme der Tordifferenz, aber auch erst am letzten Spieltag zugunsten von Grün-Weiß Nottuln, das den SV Mesum nach spannendem Kopf-an-Kopf-Rennen hinter sich ließ. Der Meister und Aufsteiger in die Westfalenliga führte an 21 Spieltagen die Tabelle an, schoss die meisten Tore (66) und kassierte mit 27 Treffern nur einen mehr als die beste Abwehr, die der TSG Dülmen.

Die Kicker zeigten sich torgefährlich. Erzielten sie in der Vorsaison 660 Treffer, wies die Tabelle diesmal nach 240 Spielen 708 Tore auf, und das sind 48 mehr als in der Saison zuvor, knapp drei Tore pro Spiel.

Am Donnerstag (17. Juli) findet im GWN-Sportheim der Staffeltag statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen in der Nottulner Lokalausgabe der WN.

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