Nottuln
Es wäre eine Herzensangelegenheit

Samstag, 17.01.2009, 09:01 Uhr

Nottuln - Seit Wochen kursieren in Fußballerkreisen viele Gerüchte um den zukünftigen Trainer des Westfalenligisten GW Nottuln Marco Jedlicka . Angeblich soll der Marler in den nächsten Tagen übergangsweise bis zum Sommer das Traineramt bei seinem alten Klub FC Epe übernehmen. Marco Jedlicka nahm gestern im Gespräch mit WN-Sportredakteur Johannes Oetz zu diesen Gerüchten Stellung.

Ist etwas dran, dass Sie bei Ihrem alten Klub übergangsweise wieder einsteigen werden?

JedlickaEs kann sein. Ich werde mir das am Wochenende noch genau überlegen.

Warum müssen Sie noch überlegen?

JedlickaIch benötige im Moment auch viel Zeit, um mit den Spielern von Grün-Weiß Nottuln zu sprechen. Ich baue an der Mannschaft für die kommende Saison. Außerdem unterhalte ich mich natürlich mit möglichen Neuzugängen. Eigentlich bin ich im Moment nur noch unterwegs.

Aber stimmt es denn, dass Ihr Spielerpass schon beim FC Epe liegt?

JedlickaJa. Wissen Sie, ich habe fünf Jahre lang den FC Epe trainiert. Wir hatten eine richtig gute Zeit. Jetzt steht der Verein ohne Trainer da. Ihm steht das Wasser bis zum Hals. Wenn ich am Montag erklären würde, dass ich dem Verein bis zum Sommer helfen werde, dann ist es eine Herzensangelegenheit . Ich bin ein halbes Jahr frei, ich kenne die Mannschaft und die Strukturen des Vereins.

Pikanterweise heißt das erste Spiel nach der Winterpause VfL Billerbeck gegen den FC Epe. Glauben Sie nicht, dass es in Billerbeck komisch ankommen würde, wenn sie dann als Spielertrainer des FC Epe auflaufen?

JedlickaFalls ich dem FC Epe helfe, dann hat das nichts mit Billerbeck zu tun. Die Gründe, warum wir uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt haben, kennen die Verantwortlichen in Billerbeck. Ich wiederhole: Sie haben nichts mit Epe zu tun.

Stimmt es eigentlich, dass auch ihr ehemaliger Spieler aus Billerbeck, Kevin Kopietz, seinen Spielerpass dem FC Epe gegeben hat?

JedlickaJa, das stimmt. Aber auch bei ihm ist noch nicht klar, ob er dort spielen wird. Kevin hat eine neue Arbeitsstelle und in Zukunft Schichtdienst. Er muss erst einmal schauen, ob er noch Zeit hat, um zu trainieren.

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