Nottuln
Böinghoff trainiert U19

Dienstag, 09.02.2010, 20:02 Uhr

Nottuln - Die Suche nach einem Nachfolger für Matthias Hedemann , Trainer der U19-Jugend von GW Nottuln, dauerte nicht lange. Schon gestern Abend stellte sich der neue Coach bei den Junioren vor, die in der Landesliga kicken. Offen blieb dabei, wann genau Dirk Böinghoff das Team des beruflich stark eingespannten Matthias Hedemann (wir berichteten) übernehmen wird. „Die genauen Details müssen wir noch klären“, sagte der Bulderner im WN-Gespräch.

Böinghoff ist in Nottuln kein Unbekannter. Mit den Grün-Weißen schaffte der Defensivspezialist, der in seiner Karriere sowohl in der Abwehr als auch im defensiven Mittelfeld spielte, unter Trainer Wolfgang Ahlefelder den Aufstieg in die Landesliga. Neben zwei Spielzeiten in Nottuln verbrachte er auch einige Jahre beim damaligen Oberligisten SuS Stadtlohn und dem ehemaligen Oberligisten TSG Dülmen. Eine weitere Station war GW Gelmer, der zu dieser Zeit noch in der Landesliga kickte. „Als B- und A-Jugendlicher habe ich für Preußen Münster gespielt. Dort habe ich auch mein erstes Seniorenjahr in der zweiten Mannschaft bestritten“, berichtete der 34-Jährige, der in dieser Saison noch zweimal in der Nottulner Reserve aushalf.

Jetzt aber möchte sich der selbstständige Marketingberater nur noch auf sein Amt als Trainer konzentrieren. „Ich bastle momentan in Kaiserau an meiner C-Lizenz“, sagt der gelernte Diplom-Kaufmann. Im März soll der Schein in seiner Tasche sein.

Auf die neue Aufgabe freut sich Dirk Böinghoff sehr: „Die U19 von GW Nottuln zu trainieren, ist natürlich eine feine Sache. Da viele dem jüngeren Jahrgang angehören, bleibt der Großteil der Mannschaft ja zusammen. Und aus der U17 kommen einige talentierte Spieler hinzu.“

Neben den Grün-Weißen schlägt sein Herz übrigens auch für den 1. FC Köln. „Ich würde mich aber nicht als Fan bezeichnen, sondern eher als Unterstützer.“ Dabei kam er eigentlich eher zufällig dazu, sich für die Rheinländer zu interessieren. „1983 habe ich im Fernsehen das DFB-Pokalfinale gesehen. Der 1. FC Köln gewann im Müngersdorfer Stadion durch ein Tor von Pierre Littbarski mit 1:0 im Stadtderby gegen Fortuna Köln. Das war das erste Fußballspiel, das ich bewusst gesehen habe. Und da der FC gewann, wurde er zu meinem Lieblingsverein“, berichtete der Bulderner lachend. Bleibt zu hoffen, dass er auch mit der U19 in Zukunft viele Erfolge feiern wird.

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