Nottuln
Der größere Wille gewinnt

Sonntag, 18.04.2010, 20:04 Uhr

Nottuln - Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Das ist in diesen Wochen wohl das Motto, welches sich die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln selbst gegeben haben. Vor zwei Wochen holten sie einen Punkt in Vreden, vor sieben Tagen durch ein spätes Otto-Tor einen Dreier gegen Hassel. Gestern war es Simon Westphal , der in der 90. Minute den 2:1 (1:1)-Siegtreffer beim Spitzenteam BSV Roxel erzielte. Damit wurden die Grün-Weißen für ihren großartigen Einsatz belohnt.

Das fand auch Nottulns Trainer Marcus Feldkamp nach dem Abpfiff: „Die Jungs zeigen Moral, sie stecken nie auf. Im Abstiegskampf ist der Wille entscheidend!“

Und den hatten die Nottulner gestern. Sie begannen in Roxel sehr offensiv und spielten ein gutes Pressing. Der Lohn folgte nach sechs Minuten, als Max Bayer-Eynck in den Strafraum flankte. Timm Barkam setzte zum Kopfball an, wurde aber von hinten gestoßen und kam so nicht ans Leder. Der Unparteiische entschied auf Foulelfmeter, den Barkam selbst sicher verwandelte (7.).

In der Folge wurde der Gastgeber stärker. Dennis Lahutta vergab nach zwölf Minuten die große Möglichkeit zum Ausgleich. Auf der anderen Seite senste Christoph Hohmann in bester Position über den Ball (27.). Und dann passierte es: Nach einer von mehreren gefährlichen Roxeler Standardsituationen markierte Jürgen Welke per Kopf den Ausgleich (34.).

Nach dem Seitenwechsel ging GWN-Torhüter Nils Depenbrock nach einem weiteren Freistoß nicht konsequent genug zum Ball, so dass Fabian Frönd zum Kopfball kam. Depenbrock hechtete dem Ball jedoch hinterher und wehrte ihn ab. Und auch den Nachschuss von Sven Israel konnte er parieren (66.).

Die Partie wurde jetzt immer umkämpfter. Nottuln wollte unbedingt die drei Punkte, doch auch der BSV Roxel kämpfte um jeden Zentimeter. Als in der 90. Minute der Gast 20 Meter vor dem BSV-Gehäuse einen Freistoß zugesprochen bekam, befahl Feldkamp seinem Mittelfeldspieler Christoph Hohmann, den Ball zu schießen. Auch wie er den Ball zu treten habe, gab der Trainer dem Schützen ganz klar vor: „Friss oder stirb!“ Hohmann tat, wie ihm geheißen und legte seine ganze Kraft in den Schuss. Das Leder prallte von der Mauer ab, genau vor die Füße des eingewechselten Simon Westphal. Und der schob das Leder aus kurzer Distanz ein. Der Jubel im grün-weißen Lager kannte keine Grenzen.

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