Nottuln
Nach 16 Minuten geschlagen

Donnerstag, 01.04.2010, 23:04 Uhr

Nottuln - „Was soll ich noch groß zu unserem Spiel sagen?“ Ein wenig ratlos wirkte Franz Großehagenbrock, Trainer der Kreisliga-A-Kicker von GW Nottuln II, nach der 0:2 (0:2)-Auswärtsniederlage gegen die Reserve der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS.

Wie schon so oft in den vergangenen Wochen führten zwei Standardsituationen zu den beiden Gegentreffern. Bereits in der 6. Minute musste GWN-Schlussmann Markus Krunke das erste Mal hinter sich greifen. Nur zehn Minuten später erzielten die Gastgeber mit ihrem zweiten Treffer den Endstand.

„Ich hatte den Eindruck, dass die Jungs zu Beginn gar nicht richtig bei der Sache waren“, meinte Großehagenbrock. So konnte sich die Elf aus der Kreisstadt bereits in der Anfangsphase einen komfortablen Vorsprung herausspielen, der bis zum Abpfiff über die Zeit gebracht wurde.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Grün-Weißen zwar zielstrebiger in Richtung Coesfelder Gehäuse, doch zu einer Wende langte es nicht mehr. Simon Westphal , Alexander Karsties und Sakir Atalan hatten durchaus die Möglichkeit, die Partie noch zu drehen. „Aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten und den guten Torchancen wäre ein Unentschieden sicherlich nicht unverdient gewesen“, resümierte Großehagenbrock abschließend.

GW Nottuln II: Krunke – Schöppner – P. Karsties, Dirks – Lingenhoff, A. Karsties, Bartsch, M. Dirani, Feldkamp – Westphal, Atalan.

Jetzt muss Nottuln den Blick nach vorne richten. Am Ostermontag (Anstoß 15 Uhr) wartet der nächste Gegner: Turo Darfeld . Und wie bezwingt man diese Mannschaft? Man nimmt Spielertrainer Guido Albers aus dem Spiel. Dieses Konzept ist schlicht, aber wirkungsvoll. Im Hinspiel jedenfalls ist es aufgegangen, als die Reserve von GW Nottuln die Gäste aus Darfeld 2:0 bezwingen konnte.

Ob das beim Rückspiel in Darfeld wieder gelingt, bleibt abzuwarten. Franz Große­hagenbrock jedenfalls will die gute Erfahrung aus dem Hinspiel bei seinen Planungen berücksichtigen und wird versuchen, Albers in Schach zu halten.

Ansonsten werde man das Spiel spielen, das die Nottulner stark gemacht hat, nämlich aus einer sicheren Defensive heraus Konter zu fahren. Beweis für die gute Abwehrarbeit: Vor der Begegnung am Donnerstagabend in Coesfeld hatten die Grün-Weißen, genau wie Tabellennachbar Gescher, lediglich 15 Gegentreffer auf dem Konto - das sind die wenigsten der Liga. Jetzt sind zwei dazugekommen.

Mit einem Punkt ist Franz Großehagenbrock gleichwohl zufrieden, aber „wenn es zwei mehr werden, wäre das natürlich noch besser.“ Kevin Bertels wird dem Coach am Montag wieder zur Verfügung stehen.

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