Interview mit GWN-Spieler Henning Klaus
Drei Punkte ins Osternest

Nottuln -

Nach der Niederlage der Nottulner Westfalenliga-Fußballer in Clarholz blickt Defensivspieler Henning Klaus im WN-Interview dem nächsten Spiel entgegen. Gegen Coesfeld sollen unbedingt drei Punkte her.

Dienstag, 31.03.2015, 07:03 Uhr

Als Wegweiser für seine Mitspieler fungiert Henning Klaus in der Abwehr des Westfalen-Ligisten Grün-Weiß Nottuln. Im WN-Interview gab er die Zielsetzung für das Heimspiel am Ostermontag aus: Gegen Coesfeld soll ein Sieg her.
Als Wegweiser für seine Mitspieler fungiert Henning Klaus in der Abwehr des Westfalen-Ligisten Grün-Weiß Nottuln. Im WN-Interview gab er die Zielsetzung für das Heimspiel am Ostermontag aus: Gegen Coesfeld soll ein Sieg her. Foto: Johannes Oetz

Zweites Auswärtsspiel in der Rückrunde – zweite Niederlage. Ohne Punkte kehrten die Westfalenliga-Fußballer von Grün-Weiß Nottuln vom Auswärtsspiel gegen den TSV Victoria Clarholz (2:3) zurück. Mit dabei war auch das GWN-Eigengewächs Henning Klaus . Nach der Rückfahrt sprach WN-Mitarbeiter Marco Steinbrenner mit dem vielseitig einsetzbaren Defensivspieler.

Gut gespielt, zwei Tore geschossen und dennoch ohne Punkte nach Hause gefahren: Die Frage nach der anschließenden Stimmung erübrigt sich eigentlich . . .

Klaus: Eigentlich schon. Es war sehr ruhig im Bus. Ich hatte aber vielmehr den Eindruck, dass die Stille nur bedingt etwas mit der Niederlage zu tun hatte, sondern vielmehr mit der bereits vorhandenen Konzentration auf unser nächstes, wichtiges Spiel am Ostermontag gegen Coesfeld .

Nicht so schnell, Herr Klaus. Noch einmal zurück zur Begegnung in Clarholz. GW Nottuln führte mit 2:0, beherrschte den Gegner und verlor trotzdem. Haben Sie eine Erklärung, warum der Vorsprung nicht gehalten werden konnte?

Klaus: Wir hatten die Partie klar im Griff und bekamen anschließend einen für mich unberechtigten Elfmeter gegen uns gepfiffen. Der Clarholzer Spieler rutschte aus und schrie. Das war nie und nimmer ein Strafstoß. Anschließend hätten wir dann aber unsere Chancen zum 3:1 oder sogar 4:1 nutzen müssen. Ein abgefälschter Schuss führte zum 2:2, und als einmal die Ordnung fehlte, fiel direkt der dritte Gegentreffer.

Im dritten Rückrundenspiel standen Sie zum dritten Mal in der Start-Elf. Das war in der vergangenen Saison nicht immer so . . .

Klaus: Da habe ich häufiger unter meinem jetzigen Trainer (Dirk Altkrüger, Anm. d. Redaktion) in der Reserve gespielt. Dort konnte Dirk sehen, was ich kann. Aber auch unter Vorgänger Marcus Feldkamp habe ich zum Schluss gespielt. Ich hoffe natürlich, dass ich auch weiterhin von Beginn an auflaufen darf.

Sie hatten es bereits angesprochen: Am Ostermontag kommt der Nachbar aus Coesfeld in das Baumberge-Stadion. Es gibt ein Wiedersehen mit drei alten Bekannten.

Klaus: Das ist richtig. Mit Max Wenning, Dennis Paul und Aaron Schölling habe ich in der Nottulner U19-Mannschaft zusammengespielt. Bei unserem letzten Heimspiel gegen Maaslingen habe ich Max kurz gesehen. Ansonsten besteht aber kein Kontakt mehr.

Ihr Coach Dirk Altkrüger forderte aus den Partien gegen Maaslingen, Clarholz und Coesfeld mindestens sechs Punkte. Drei Zähler sind es mit dem 5:1-Erfolg gegen Maaslingen bislang. Es fehlt also noch ein Sieg . . .

Klaus: Genau, und den nächsten Dreier wollen wir gegen Coesfeld holen. Aber auch wenn wir in Clarholz gepunktet hätten, wäre das Ziel nicht anders gewesen. Wir werden in dieser Woche konzentriert und intensiv im Training arbeiten. Ein Unentschieden wäre zu wenig. Ich will das Dingen gewinnen. Coesfeld hat 13 Punkte – davon schon drei aus dem Hinspiel gegen uns. Das muss reichen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3167883?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F4846156%2F4846166%2F
Preußens Remis gegen Großaspach ist eine gefühlte Niederlage
Fußball: 3. Liga: Preußens Remis gegen Großaspach ist eine gefühlte Niederlage
Nachrichten-Ticker